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Pressebericht vom 10.06.2013

Auch Hilfe aus Königswinter für Sachsen-Anhalt
13 Kräfte rückten am Morgen aus

Auch die Freiwillige Feuerwehr Königswinter unterstützt personell und mit Fahrzeugen die Hochwasserhilfe in Sachsen-Anhalt. Nach dem bereits seit Donnerstag 2 Königswinterer Führungskräfte technische Einsatzleitungen in Magdeburg unterstützen, stellte die Feuerwehr nun auch ein Kontingent im Rahmen der auf Bezirksebene aufgestellten und nach Sachsen-Anhalt beorderten Feuerwehrbereitschaften. In diesem Zusammenhang rückten am Morgen 13 Wehrleute mehrer Einheiten mit einem Löschfahrzeug, einem Mannschaftstransportfahrzeug und dem Einsatzleitwagen aus Königswinter in Richtung Stendal aus.

Hinsichtlich grundsätzlicherer Medieninformationen zum Einsatz verweisen wir auf die Pressemeldungen der Stadt Bonn/Rhein-Sieg-Kreis, der Bezirksregierung Köln und dem Ministerium für Inneres und Kommunales NRW.

Meldung des Presseamtes der Stadt Bonn:

10. Juni 2013 / Stefanie Zießnitz / (02 28) 77 22 18 Presseamt der Stadt Bonn 

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Hochwasser: Weitere 150 Einsatzkräfte aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis helfen in Sachsen-Anhalt ib - Weitere Helfer aus der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis sind seit den frühen Morgenstunden nach Stendal in Sachsen Anhalt unterwegs.

Sie werden dort gemeinsam mit anderen Einheiten aus Nordrhein-Westfalen die örtlichen Kräfte bei der Bewältigung der Hochwassereinsätze unterstützen.

Reges Treiben herrschte am frühen Montagmorgen, 10. Juni, auf dem Parkplatz des Zentrallagers einer Supermarktkette in Sankt Augustin-Buisdorf. Der Parkplatz diente als Treffpunkt für rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren, der Malteser und der Johanniter aus der Stadt Bonn und aus dem Rhein-Sieg-Kreis. Von dort aus startete der Konvoi mit 40 Fahrzeugen um 6 Uhr nach Sachsen-Anhalt.

Einsatz im Bereich Stendal geplant

Nach der Bereitstellung von Sandsäcken für die Hochwassergebiete und der Entsendung von Führungskräften für die dortigen Einsatzleitungen ereilte die Leitstelle der Bonner Feuerwehr am Sonntagabend eine weitere Anforderung von Einsatzkräften in die Hochwasserregion. Das Ministerium für Inneres und Kommunales versetzte alle Feuerwehr-Bereitschaften des Regierungsbezirks Köln in Alarmbereitschaft. Nach den notwendigen Vorbereitungen rückten alle alarmierten Kräfte aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis geschlossen in die vom Hochwasser betroffene Hansestadt Stendal in Sachsen-Anhalt aus. Die Leitung dieser Einsatzeinheit hat der Leiter der Bonner Feuerwehr, Jochen Stein, übernommen. "Welche Einsatzaufträge unsere Helfer dort erwarten, können wir bisher nur vermuten. Von der Sicherung von Deichanlagen bis zur Evakuierung von ganzen Ortsteilen sind alle Einsatzmöglichkeiten denkbar", so Stein.

Vorgeplante Landeskonzepte des Katastrophenschutzes greifen

Die Feuerwehr-Bereitschaften sind ein Bestandteil der Vorplanungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur überörtlichen Hilfe bei Großschadenlagen. Beinahe per Knopfdruck können die jeweiligen Bezirksregierungen so die Hilfskräfte, die innerhalb weniger Stunden einsatzbereit sind, zu Einsatzstellen innerhalb und außerhalb des Landes entsenden.

Eine Feuerwehr-Bereitschaft bildet eine tatkräftige und eigenständige Einsatzkomponente für verschiedenste Einsatzszenarien. Das Grundgerüst der Bereitschaften bilden vier Löschzüge und deren Führungseinheit sowie eine Logistik- und Versorgungskomponente. Ein je nach Einsatzlage ausgerüstetes Spezialmodul macht die Einheit komplett. Durch die mitgeführte Ausrüstung ist jede Feuerwehr-Bereitschaft in den ersten 24 Stunden völlig autark einsatzfähig.

Veranstaltungen der Feuerwehr werden verschoben

Aufgrund der Einsatzbereitschaft in der Hochwassersituation wird die Feuerwehr zwei Veranstaltungen in dieser Woche absagen: Die Einweihung der neuen Feuerwehrleitstelle am Donnerstag, 13. Juni, sowie das Biker-Treffen am Sonntag, 16. Juni, anlässlich der 150-Jahr-Feier der Feuerwehr. Die neuen Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben. 




Die Feuerwehrbereitschaft bonn/Rhein-Sieg bei einem Zwischenstopp am Montagmorgen in Bielefeld auf dem Weg nach Stendal