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Pressebericht vom 28.01.2013

Beförderungen und Weihe beim Löschzug Ittenbach
Nach 55 Jahren gibt es neue Fahne

Bevor die diesjährige Jahresdienstversammlung des Löschzugs Ittenbach der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter am 25.Januar im Gerätehaus an der Wehrstraße stattfand, gab es einen sehr seltenen Anlass zu feiern. In einer Messe in der katholischen Pfarrkirche wurde die neue Fahne der Löscheinheit geweiht. Auf der Jahresdienstversammlung freuten sich mehrere Wehrleute über Beförderungen und Ehrungen. 

Anlässlich der jährlichen Dienstversammlung der Einheit wurde die Fahne in einem Gottesdienst in der Pfarrkirche Zur Schmerzreichen Mutter in Ittenbach durch Pastor Wimmershoff geweiht. Der frühere Chef der Einheit Karl-Josef Linden erklärte den Anwesenden in der Kirche die Geschichte zur Beschaffung. Nach langer Planungsphase war die Fahne bereits im Herbst 2012 bei einer Stickerei in Niederbayern abgeholt werden. Die alte Fahne hätte nach 55 Jahren Dienstbetrieb aufwendig restauriert werden müssen. Da dies zu erheblichen Kosten geführt hätte, entschied sich der Vorstand des Fördervereins des Löschzuges Ittenbach für die Beschaffung einer neuen Vereinsfahne. Traditionell wird diese bei Brauchtumsveranstaltungen, wie z.B. der Ehrenwache auf dem Soldatenfriedhof, mitgeführt. Durch großzügige Spenden von Sponsoren und Ittenbacher Bürgern konnten die Kosten gestemmt werden. Auf der bewusst modern gehaltenen Fahne sieht man den Schutzpatron der Feuerwehr, den Heiligen Florian. Das Motto der Feuerwehr: Retten, Löschen, Bergen, Schützen wurde aufgestickt. Auf der Rückseite sind die Kirchen und das Feuerwehrgerätehaus des Ortes mit dem Ölberg abgebildet. 

Auf der im Anschluss an den Gottesdienst im Feuerwehrhaus stattfindenden Jahresdienstversammlung wurden Einsatzzahlen und besondere Ereignisse des Jahres 2012 durch Löschzugführer Michael Klingmüller vorgestellt. Für die aktuell 43 aktiven Mitglieder des Löschzuges, der u.a. auch für einen größeren Abschnitt der Bundesautobahn A 3 zuständig ist, war es hinsichtlich der Einsatzzahlen ein eher ruhigeres Jahr. Bei 13 Brandeinsätze und 24 Hilfeleistungen konnten die Wehrleute schnelle Hilfe leisten. Siebenmal handelte es sich um Fehlalarme. Um für die vielfältigen Einsatzsituationen vorbereitet zu sein, wurden auch im vergangenen Jahr viele Stunden für die Aus- und Fortbildung geleistet. 

Auf der Versammlung wurden einige Beförderungen ausgesprochen. So freute sich Lucca Musconi nach erfolgreich absolviertem Grundlehrgang über die Ernennung zum Feuerwehrmann. Die Oberfeuerwehrmänner Sebastian Koch und Mike Jansen wurden durch Löschzugführer Michael Klingmüller zu Hauptfeuerwehrmännern befördert. Stadtbrandinspektor Michael Bungarz beförderte Michael Klingmüller, nach erfolgreichen Lehrgängen am Institut der Feuerwehr in Münster, zum Brandoberinspektor. 

Einen bewegenden Moment erlebten die Kameraden als bekannt wurde, dass Michael Heider nach 42 Jahren aktiver Mitgliedschaft in die Ehrenabteilung wechseln wird. Für die geleisteten Jahre erhielt er von seinen Kameraden kräftigen Applaus. Eine weitere Besonderheit für den Löschzug verkündete Wehrführer Bungarz. Manuel Nagel wurde zum neuen Stadtjugendwart benannt und ist damit Ansprechpartner für die Jugendgruppen im Stadtgebiet. 

Im laufenden Jahr freut sich der Löschzug auf die Beschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges als Ersatz für einen über zwanzig Jahre alten Vorgänger. Einen Schwerpunkt der Arbeit in den nächsten Jahren sieht die Einheit in der Gewinnung neuer interessierter Mitglieder für die Jugendfeuerwehr.

  




Die neue Fahne wurde in der Pfarrkirche vorgestellt


Die andere Seite der Fahne


v. l.: Fachbereichsleiter Udo Blaskowski, Michael Klingmüller, Michael Bungarz, Michael Heider, Mike Jansen, Sebastian Koch, Manuel Nagel, Lucca Musconi Fotos: Marc Neunkirchen, Lz. Ittenbach