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Pressebericht vom 01.06.2001

Hilfe zu Lande und zu Wasser
Feuerwehr Königswinter rückte im Mai zu 20 Einsätzen aus

Die Einsatzstatistik für den Monat Mai zeigt es deutlich auf, dass die Freiwillige Feuerwehr der Siebengebirgsstadt in vielen unterschiedlichen Notsituationen gefordert ist. So musste beispielsweise die Löschgruppe Uthweiler am 2. und 11. Mai zur Menschenrettung nach Verkehrsunfall ausrücken. Während beim ersten Einsatz die Personen bereits gerettet waren, war dies am 11. Mai nur unter Vornahme von Bergungsgeräten möglich. Ein weiteres Beispiel für das Aufgabenspektrum der Feuerwehr war die Meldung „Gekentertes Ruderboot mit 5 Menschen im Rhein Höhe Königswinter“ am Dienstag, 29.Mai. Hier konnten sich die Sportler vor Eintreffen der Feuerwehr selbst retten, die Feuerwehr barg mit Booten den Havaristen. Für Verwunderung sorgte bei den Feuerwehrkameraden der Löschgruppe Bockeroth die Nennung des Einsatzortes am 3.Mai: Hilfe bei der Unwetterbekämpfung in Engelskirchen im Oberbergischen Kreis. Nach 11 Stunden Bekämpfung von Wasserschäden konnten die Wehrleute zu ihrem Standort zurückkehren.

Insgesamt gliedern sich die 20 Alarmierungen in 11 technische Hilfeleistungen, 7 Löscheinsätze und 3 Fehlalarmierungen. Der Schwerpunkt lag bei den technischen Hilfeleistungen im Bereich der Ölbekämpfung, während die Feuerwehr Königswinter bei den Löscheinsätzen von größeren Bränden verschont blieb.

Neben der Einsatztätigkeit gab es noch weitere Ereignisse.

Fachbereichsleiter Udo Blaskowski übergab am 21. Mai an die Feuerwehr einen von der Stadt Königswinter beschafften Koffer mit Lehrmaterialien zur Brandschutzerziehung. Die Feuerwehr möchte ihr langjähriges Engagement im Bereich der Früherziehung der jungen Bürgerinnnen und Bürger weiter intensivieren. Die Materalien stellen hier eine gute Hilfe dar.

Im Rahmen der Städtepartnerschaft Königswinter/Cognac gibt es bereits seit einigen Jahren Kontakte zwischen den Feuerwehren. 16 Mitglieder der französischen Partnerwehr legten nun den Weg bis zum Rhein auf dem Fahrrad zurück und wurden von den Kameraden der Feuerwehr Königswinter empfangen. Für den Aufenthalt war ein umfangreiches Besuchsprogramm organisiert.