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Pressebericht vom 08.10.2012

Gefiederter Patient nach intensiver Pflege in die Freiheit entlassen
Feuerwehr freut sich über positive Rückmeldung

Über Bilder eines alten Bekannten, der am Sonntag nach Genesung in die Freiheit entlassen werden konnte, freut sich der Löschzug Ittenbach der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter. Die Wehrleute hatten den Bussard am 26.September an der Aegidienberger Straße in Ittenbach aus einer misslichen Lage gerettet. Vermutlich war das Tier auf der Jagd versehentlich mit beiden Flügeln am Stacheldrahtzaun einer Pferdekoppel hängengeblieben. Die alarmierten Kräfte der Feuerwehr hatten über das aufgeregte Jungtier zunächst eine Decke gepackt, um es zu beruhigen. Im Anschluss wurde der Vogel mit samt Draht herausgeschnitten. Dadurch konnte verhindert werden, dass sich das Tier weitere Verletzungen zuziehen konnte. Die Besitzerin der Pferdekoppel brachte den gefiederten Patienten zum Retscheider Hof in Bad Honnef-Aegidienberg, einer privaten Pflegestation für Wildtiernotfälle. Dort konnte das Tier vom restlichen Stacheldraht befreit werden. Im Anschluss genoss der Bussard die Pflege durch die Betreiber Stefanie Huck und Nils Michael Becker. Am Sonntag war es dann soweit, der wieder genesene ehemalige Patient der Feuerwehr konnte in die Freiheit entlassen werden. Von Nils Becker erhielt Löschzugführer Michael Klingmüller am gleichen Tage Fotos von dem alten Bekannten. Für die Feuerwehr eine besondere Freude, das die ehrenamtliche Arbeit wieder einmal zu einem Erfolg geführt hat. Und wenn ein Bussard in den nächsten Tagen über Ittenbach kreist, wird man sich vermutlich an den Geretteten erinnern. 

Informationen über den Retscheider Hof und deren Angebot, bei solchen Wildtiernotfällen helfend zur Seite zu stehen, können über www.retscheider-hof.de abgerufen werden.  




Das Jungtier vor dem Abflug in die Freiheit


Der Bussard startet durch Fotos: Stefanie Huck, Retscheider Hof