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Pressebericht vom 25.08.2012

2 Brände im Königswinterer Bergbereich in der Nacht zu Samstag
Strohballen brennen in Willmeroth - Abraum in Oberscheuren

In zwei Königswinterer Ortsteilen gab es in der Nacht zu Samstag auf Feldern Brände. Während in Oberscheuren das Schadensfeuer, es brannte Holz und Unrat in der Nähe von dort gelagerten Strohballen, eng begrenzt blieb, gerieten in Willmeroth über 1100 gepresste Strohballen in Brand. Hier war auch ein massiver Einsatz der Feuerwehr notwendig, um ein Übergreifen auf ein Waldstück und dort gelagertes Holz zu verhindern. Die Polizei nahm in beiden Fällen Ermittlungen zur Brandursache auf.

Um 2.42 Uhr in der Nacht zu Samstag wurde die Löschgruppe Bockeroth zu einem Brand auf einem Feld im Ortsteil Oberscheuren alarmiert. Rund 50 Rundballen sollten am Rande der Straße Oberscheuren in Flammen stehen. Tatsächlich brannte Holz und Abraum in der Nachbarschaft der Strohballen. Aufgabe der eingesetzten Kräfte war es, ein Übergreifen auf einen in der Nähe abgestellten Sattelzug sowie die umliegende Vegetation zu verhindern und den Abbrand zu kontrollieren. Noch während die Kräfte hier vor Ort waren, ging in der Siegburger Feuer- und Rettungsleitstelle um 4.14 Uhr der nächste Notruf aus dem Ortsteil Willmeroth ein. An der Berghausener Straße standen auf einem Feld am Waldrand rund 1100 Strohballen in Brand. Der Eigentümer, ein benachbarter Landwirt, konnte in der Nähe abgestellte landwirtschaftliche Geräte noch rechtzeitig entfernen. Um ein Übergreifen des Feuers auf das Waldstück und hier gelagertes Holz zu verhindern, war die Vornahme mehrerer Rohre zur Abschirmung notwendig. Die Feuerwehr musste eine mehrere hundert Meter lange Schlauchleitung bis zu dem Feld legen. Auch wurde neben dem Tankwagen des Löschzugs Oelberg ein ähnliches Fahrzeug aus Hennef-Uckerath eingesetzt, um ausreichend Wasser an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben. Der vollständige Abbrand des Strohs konnte nur noch kontrolliert aber nicht mehr verhindert werden. Der Feuerschein war kilometerweit im Nachthimmel zu erkennen. Daraufhin gingen weitere Notrufe aus dem Bergbereich der Stadt Königswinter ein. In diesen Fällen erfolgte eine Kontrolle durch zusätzlich alarmierte Feuerwehreinheiten, um ein weiteres Feuer an anderer Stelle ausschließen zu können.

An der Einsatzstelle in Willmeroth waren unter Leitung von Brandoberinspektor Norbert Bäßgen rund 50 Kräfte der Einheiten Uthweiler, Eudenbach, Bockeroth, Oelberg, Altstadt und Oberdollendorf sowie Hennef-Uckerath im Einsatz. Wehrleute aus Hennef-Söven kontrollierten Notrufe, die sich letztlich als das Feuer in Willmeroth herausstellten. Die Feuerwehr blieb bis Samstagmittag vor Ort. Mittels Radlader wurde die noch glimmenden Strohreste vom Waldrand entfernt und die Umgebung mit Wasser benetzt. Der Landwirt übernahm die weiteren Aufräumungsarbeiten. Die Feuerwehr wird in regelmäßigen Abständen im Laufe des Nachmittages Kontrollfahrten durchführen. 




Rund 1100 Strohballen gerieten in Willmeroth in Brand


In Scheuren brannte Abraum in der Nähe dort gelagerter Strohballen Foto: Arne Kendzia,Lg. Bockeroth


Maßnahmen der Feuerwehr in Oberscheuren Foto: Arne Kendzia, Lg. Bockeroth


Ein Übergreifen auf ein angrenztes Waldstück wurde verhindert


Kräfte sind im Wald in Bereitstellung


Die Wasserversorgung erfolgte u.a. über 2 Tankwagen der Feuerwehr


Das Feuer war von weitem zu erkennen


Einsatzstelle Willmeroth bei Sonnenaufgang Foto: Fabian Bellinghausen, Lz. Oelberg