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Pressebericht vom 08.08.2012

Feuerwehr bringt verirrtes Reh wieder auf den richtigen Weg
Tiernoteinsatz in Niederdollendorf

Ein Reh, das seit Sonntagabend mehrfach in einem Wohngebiet in Stadtteil Niederdollendorf gesichtet wurde, hat die Freiwillige Feuerwehr Königswinter wieder zurück in den natürlichen Lebensbereich Wald gebracht. Die 6 Einsatzkräfte der Löschgruppe Niederdollendorf nutzten hierfür am Dienstagnachmittag eine günstige Gelegenheit. 

Anwohner hatten ab Sonntagabend darüber berichtet, dass sich in einem Wohngebiet an der Longenburger Strasse / Am Schild ein Reh aufhalten würde. In den Gärten versteckte es sich immer wieder zwischen Bäumen und Sträuchern. Am Dienstagnachmittag versuchte das verunsicherte Tier verzweifelt einen Ausweg aus den Gärten des Wohngebiets zu finden. Vergeblich. Daraufhin rückten Kräfte der Löschgruppe Niederdollendorf unter Leitung von Oberbrandmeister Thilo Hoffmann an. Um das Reh und Anwohner nicht weiter zu gefährden wurden ein günstiger Ort und eine ebenso günstige Gelegenheit abgewartet. Mit schnellen und gezielten Griffen gelang es den Mitgliedern der Löschgruppe das Tier zu fixieren und in einem speziellen Tiertransport-Koffer zu sichern. Nach einer Verschnaufpause für alle Beteiligten wurde das Reh oberhalb des Jugendhofs Rheinland in einem Waldstück wieder in die Freiheit entlassen. Nach schnellen Sprüngen durch das hohe Gras machte es noch einmal Halt und drehte sich kurz um. Für einen kurzen Augenblick entstand bei den Einsatzkräften dadurch der Eindruck, als wollte es sich bei den Helfern bedanken. 

Die Tiertransportbox der Löschgruppe kam in den letzten Jahren häufiger zum Einsatz. So ist z.b. noch bei vielen in Erinnerung, als der Badeausflug eines Wildschweins im Rhein ebenfalls in diesem Behältnis endete.  




Das Reh in der Transportbox der Feuerwehr


Freilassung oberhalb des Jugendhofs Rheinland


Seit Sonntagabend war das Tier mehrfach in einem Wohngebiet gesichtet worden Fotos: Lg. Niederdollendorf