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Pressebericht vom 08.04.2011

Besatzungsmitglied stürzt von niederländischem Frachtschiff
Mann kann von dahinter fahrendem Binnenschiffer gerettet werden

Ein männliches Besatzungsmitglied eines niederländischen Frachtschiffes ist am Freitagnachmittag in Höhe Königswinter-Niederdollendorf aus bislang unbekannter Ursache in den Rhein gestürzt. Noch vor Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte konnte der Niederländer von der Besatzung eines anderen Frachtschiffes gerettet werden. Im weiteren Verlauf wurde er von einem Mehrzweckboot der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter von Bord gebracht und an Land dem städtischen Rettungsdienst übergeben. Dieser transportierte den Leichtverletzten in ein Krankenhaus für weitere Untersuchungen.

 
Um 14.26 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Königswinter gemeinsam mit Kräften aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zum Rettungseinsatz auf dem Rhein alarmiert. In Höhe der Fähre Königswinter-Niederdollendorf war ein Besatzungsmitglied eines niederländischen Frachtschiffs von Bord gestürzt. Spaziergänger am Rhein nahmen Hilferufe war und hatten im weiteren Verlauf eine Person in der Strommitte wahrgenommen. Sie alarmierten die Feuerwehr. Eine Rettung aus dem Wasser war durch die Helfer nicht mehr notwendig. Ein hinter dem Frachtschiff fahrender niederländischer Binnenschiffer hatte den Mann an Bord genommen. Das Mehrzweckboot der Löschgruppe Niederdollendorf unter Leitung von Unterbrandmeister Thomas Ziersch fuhr zu diesem Schiff und führte Erstmaßnahmen durch. Im weiteren Verlauf wurde der durchnässte Mann von dem Boot an das Niederdollendorfer Rheinufer gebracht. Dort übernahm der städtische Rettungsdienst die weitere Behandlung des augenscheinlich nur leicht verletzten Niederländers. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Im Einsatz befanden sich Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter und der Berufsfeuerwehr Bonn. Weitere Helfer, so ein Rettungshubschrauber aus Köln und Boote aus Bad Honnef, mussten nicht mehr eingesetzt werden.



Einsatz auf dem Rhein am Freitagnachmittag


Das Besatzungsmitglied wird an Land vom Rettungsdienst übernommen