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Pressebericht vom 27.10.2002

Umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer, blockierte Straßen
Feuerwehr Königswinter bewältigte am Sonntag 54 Sturmeinsätze

Die orkanartigen Böen, die in der Region wüteten, hinterließen auch im Stadtgebiet Königswinter Spuren. So musste die Freiwillige Feuerwehr Königswinter zwischen Sonntagmittag 12 Uhr und 22 Uhr zu 54 Einsätzen ausrücken. Der Einsatzschwerpunkt lag hier bei 42 Bäumen, die umzustürzen drohten bzw. Verkehrswege bereits blockierten. Mehrere Landstraßen, Kreisstraßen sowie zwei Fahrbahnen der Bundesautobahn A 3 mussten zeitweise für den Verkehr gesperrt werden. Aus Sicherheitsgründen wurde die Landstraße L 268 zwischen Heisterbacherrott und Kloster Heisterbach sogar bis Montagmorgen gesperrt. Neben der Baumbeseitigung galt es Hilfe zu leisten bei 7 teilweise abgedeckten Hausdächern und zahlreichen weiteren Kleineinsätzen. An besonderen Einsätzen, die höheren Sachschaden anrichteten, ist ein auf rund 15 Meter abgedecktes Dach eines Mehrfamilienhauses in Niederdollendorf, zwei umgestürzte Bäume auf parkende PKW in Oelinghoven und der Altstadt sowie eine völlig zerstörte Ampelanlage am Königswinterer Rheinufer zu nennen. Im Einsatz befanden sich am Sonntag alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter mit rund 150 Feuerwehrkräften. Sie wurden durch eine eigens eingerichtete technische Einsatzleitung im Gerätehaus Ittenbach gezielt eingesetzt.




Teile eines Pultdaches in Niederdollendorf drohten herabzustürzen


Mittels Motorsäge und Trennschleifer mussten die Dachteile in Niederdollendorf entfernt werden


Einer von mehreren umgestürzten Bäumen auf der L 268, Kloster Heisterbach Richtung Heisterbacherrott


Lz. Oelberg und Lg. Oberdollendorf im gemeinsamen Einsatz auf der L 268


Eine Kastanie stürzte auf der Meerkatzstraße/Ecke Rheinufer auf eine Ampelanlage