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Pressebericht vom 08.01.2011

Ein schwer verletzter Mann nach Alleinunfall
Feuerwehr befreit eingeklemmten Fahrer

Bei einem Verkehrsunfall auf der Rheinallee ist Samstagmorgen ein Mann schwer verletzt worden. Bei dem Zusammenstoß mit einer Straßenlaterne wurde der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter befreiten den Verletzten mit hydraulischen Rettungsgeräten.

Um 07:43 wurden der Löschzug Altstadt und die Löschgruppen Ober- und Niederdollendorf gemeinsam mit dem Rettungsdienst zur Rheinallee alarmiert. In Höhe des Maritim-Hotels war ein PKW frontal gegen eine Straßenlaterne gefahren. Das Auto wurde stark verformt, so dass sich die Türen nicht mehr öffnen ließen und der Mann eingeklemmt wurde. Hotelmitarbeiter und ein vorbei kommender Feuerwehrmann versorgten den Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Nach Absprache mit dem Notarzt wurde eine in Fachkreisen als "Schnelle Rettung" bezeichnetes Einsatzvorgehen angewendet. Aufgrund der schwere der Verletzungen wurde eine Befreiung schnellstens notwendig. Feuerwehr Kräfte nahmen unter der Leitung von Brandinspektor Heiko Basten hydraulische Rettungsgeräte vor. Das Dach musste zur Rettung des Mannes entfernt werden. Nach der technischen Befreiung wurde der Patient nach weiterer medizinischer Versorgung in ein Krankenhaus transportiert. Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb die Rheinallee für den Verkehr gesperrt. Nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen, gegen 9 Uhr, konnte die Straßenbahn der Linie 66 die Unfallstelle wieder passieren.

Dies war bereits der zweite Einsatz für den Löschzug Altstadt an diesem Morgen. Kurz nach 5 Uhr wurde die Einheit zur Hauptstraße gerufen. Dort musste eine Wohnungstür geöffnet werden, um dem Rettungsdienst Zugang zu einer Verletzten Person zu verschaffen.

(Überarbeitete Fassung 13.01.2011)




Gemeinsamer Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst an der Rheinallee


Das Dach wurde vom Unfallfahrzeug abgetrennt


Die Maßnahmen erfolgten in enger Abstimmung zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst