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Pressebericht vom 05.09.2002

Brand einer umgebauten Scheune hält Wehr in Atem
Brennendes Stroh macht umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich

Der Brand eines zu Wohnzwecken umgebauten Stallgebäudes im Ortsteil Pleiserhohn alarmierte die Freiwillige Feuerwehr Königswinter in der Nacht zu Donnerstag gegen 0.15 Uhr. Bereits auf der Anfahrt konnten die Wehrleute den Feuerschein des in voller Ausdehnung brennenden Dachstuhls des ehemals landwirtschaftlich genutzten Gebäudes erkennen. In der Erstphase nahmen die 70 Einsatzkräfte der Löschgruppen Uthweiler, Bockeroth und Ittenbach, die von der Drehleiter des Löschzuges Altstadt und dem Einsatzleitwagen der Löschgruppe Oberdollendorf unterstützt wurden, 5 C-Rohre und ein Wenderohr vor. Wehrführer Michael Bungarz und Löschgruppenführer Norbert Bäßgen koordinierten den Einsatz. Trotz des massiven Löschangriffs breitete sich der Brand durch Zwischendecken auf darunter liegende Etagen aus. Im weiteren Einsatzverlauf machten den Einsatzkräften insbesondere im Erdgeschoss gelagertes Stroh massive Probleme. Der Brand war hier nur durch Vornahme von Schwerschaum einzudämmen. Die Nachlöscharbeiten konnten die Wehrleute nur unter äußerster Vorsicht durchführen, da die Zwischendecken durch aufgesaugtes Löschwasser und Schwelbrände so stark belastet waren, dass akute Einsturzgefahr bestand. Am Donnerstag wurde Teile des Hauses von Statikern gesperrt. Um immer wieder aufglimmendes Stroh zu löschen, verblieben Kräfte der Löschgruppen Uthweiler und Bockeroth den gesamten Donnerstag im Schichtbetrieb an der Einsatzstelle. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 250.000 Euro.

Fotos: Besatzung Einsatzleitwagen, Löschgruppe Oberdollendorf




Brandbekämpfung über die Drehleiter des Löschzuges Altstadt


Der Löschangriff mit einem Wenderohr zeigt Wirkung




Ablöschen von Stroh unter Vornahme eines C-Rohres


Ein Baugerüst stürzte teilweise ein


Im weiteren Einsatzverlauf musste Schwerschaum vorgenommen werden