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Pressebericht vom 06.01.2010

Wanderer verunglückt im Siebengebirge
Aufwändige Rettungsarbeiten

Auf schneebedecktem Wanderweg ist ein älterer Herr unterhalb der Ruine der Löwenburg am Mittwochmittag gestürzt und rund 15 Meter einen Steilhang heruntergerutscht. Er verletzte sich hierbei schwer. Nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Wanderer durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter aus dem Steilhang mittels Schleifkorbtrage gerettet.

Um 12.16 Uhr war der Löschzug Ittenbach gemeinsam mit dem städtischen Rettungsdienst zu dem Unfall in einem Waldstück unterhalb der Ruine der Löwenburg alarmiert worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein älteres Ehepaar gewandert, als der Mann stürzte. Er fiel einen Steilhang im Wald herunter und blieb nach rund 15 Metern schwer verletzt liegen. Die Frau alarmierte Feuerwehr und Rettungsdienst. Der eintreffende Notarzt versorgte zunächst den Patienten vor Ort. Parallel bereiteten die Feuerwehrkräfte unter Leitung von Oberbrandmeister Ralf Pütz die Rettung aus der schwierigen Lage vor. Der Mann wurde schließlich in einer sogenannten Schleifkorbtrage gelagert und mit Leinen den glatten Hang kontrolliert bis zu einem weiteren Weg herabgelassen. Von dort trugen die Rettungskräfte das Unfallopfer bis zum bereitstehenden Rettungstransportwagen, der es schließlich in ein Krankenhaus verbrachte.




Rettung in schwieriger Lage


Im Einsatz war eine Schleifkorbtrage


In Höhe des Löwenburger Hofs konnte der Patient an den Rettungstransportwagen übergeben werden