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Pressebericht vom 31.10.2009

5 Feueralarme innerhalb weniger Stunden
Rauchmelder verhindern in Ittenbach Schlimmeres

Gleich zu fünf Feueralarmen wurde die Freiwillige Feuerwehr Königswinter zwischen Freitagmittag und der Nacht zu Samstag alarmiert. In Niederdollendorf und Ittenbach mussten Zimmerbrände bekämpft werden, in der Altstadt war es im Innenraum eines Wohnmobils zu einem Schwelbrand gekommen, in Oberpleis brannten Strohballen. Weiteres Einsatzziel war das Schloß Drachenburg, wo die automatische Brandmeldeanlage fehlerhaft Alarm ausgelöst hatte.

Die Einsatzserie begann am Freitagvormittag, als um 11.15 Uhr die Brandmeldeanlage von Schloß Drachenburg Alarm auslöste. Die Einheiten Altstadt, Nieder- und Oberdollendorf rückten daraufhin aus. Vor Ort konnte schnell Entwarnung gegeben werden, es handelte sich um einen Fehlalarm. Um 13.03 Uhr kam es zum nächsten Einsatz. Der Löschzug Uthweiler wurde nach Oberpleis entsandt. Dort brannten Strohballen in einer Unterführung unter der Dollendorfer Straße. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Jedoch sorgte die Hitzeentwicklung für das Abplatzen von Betonteilen. Daraufhin wurde die die Decke mit Wasser gekühlt und die Straßenmeisterei hinzugezogen, um ggf. Schadensbeseitigungsmaßnahmen einzuleiten. Währendessen war der Löschzug Altstadt bereits zum nächsten Brand im Königswinterer Stadtgebiet unterwegs. Auf der Hauptstraße war es zu einem Schwelbrand in einem Wohnmobil gekommen. Ein Trupp, geschützt mit Preßluftatmern, ging in den verqualmten Innenraum des Fahrzeuges vor. Auch hier war das Feuer schnell gelöscht.

Die Ruhe an diesem Freitag dauerte nur wenige Stunden an. Um 17.59 Uhr alarmierte die Feuer- und Rettungsleitstelle die Talwehren zu einem Zimmerbrand auf der Hauptstraße in Niederdollendorf. Anwohner eines Mehrfamilienhauses hatten bemerkt, dass schwarzer Rauch aus einer Wohnung quoll. Die Türe der Wohnung im ersten Obergeschoss wurde gewaltsam geöffnet und im Anschluss nach möglichen in den Zimmern befindlichen Personen durchsucht. Es wurde niemand gefunden, so dass man sich auf die Bekämpfung des Brandes im Bereich der Küche konzentrieren konnte. Parallel erfolgte die Kontrolle der weiteren Wohnungen des Objekts, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich Brandgase auch hierhin ausgeweitet hatte. Nach erfolgreichem Ablöschen der Möbel wurde das Objekt mit Überdrucklüftern vom Rauch befreit. Die frühzeitige Meldung der Nachbar hatte Schlimmeres verhindert. Der Brandrauch sorgte jedoch dafür, dass die Wohnung zunächst unbewohnbar blieb. Im Einsatz befanden sich rund eine Stunde 45 Wehrleute aus Nieder- und Oberdollendorf und der Altstadt unter Leitung von Guido Waßmuth.

Kurz nach Mitternacht wurde die Feuerwehr erneut zu einem Zimmerbrand alarmiert. Am Ölbergringweg in Ittenbach waren Bewohner eines Mehrfamilienhauses auf das laute Piepen von Rauchmeldern in der Nachbarwohnung aufmerksam geworden. Die Bewohnerin dieser Wohnung war nicht zu Hause. Im Flur der Wohnung standen Möbel in Brand. Wehrleute unter Atemschutz löschten den Brand schnell. Mittels einer Wärmebildkamera gingen die Einsatzkräfte auf die Suche nach möglichen Brandnestern im Bereich der Holzdecke. Auch hier erfolgte im Anschluss an die Löscharbeiten eine Belüftung der betroffenen Räume. Die Rauchmelder hatten eindeutig hier wesentlich Schlimmeres verhindert. Der Einsatz der Einheiten Ittenbach, Oelberg, Oberdollendorf und Altstadt unter Leitung von Michael Klingmüller endete gegen 1:30 Uhr.

Die Serie der Feueralarme endete hier, jedoch musste die Freiwillige Feuerwehr Königswinter nur eine Stunde später erneut ausrücken. Grund war ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A 3. Hier wurde der in seinem Fahrzeug eingeklemmte Fahrer eines Kleintransporters mit hydraulischem Rettungsgerät befreit.




Kleinbrand unterhalb der Dollendorfer Straße


Zimmerbrand an der Hauptstraße Niederdollendorf


Weiterer Zimmerbrand in Ittenbach


Lüftung des Objekts


Verkehrsunfall auf der Autobahn A 3 im Verlauf der weiteren Nacht


Fotos: Markus Strauch, Lz. Uthweiler / ELW-Besatzung Oberdollendorf