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Pressebericht vom 12.10.2009

Auffahrunfall auf Autobahn A 3
Feuerwehr befreit Beifahrerin aus deformiertem LKW-Fahrerhaus

Ein Autotransporter ist auf der Autobahn A 3 kurz vor der Ausfahrt Siebengebirge am Montagnachmittag auf einen vor ihn fahrenden Gliederzug aufgefahren. Dabei wurde die Beifahrerin schwer verletzt im Fahrerhaus eingeklemmt. Der Fahrer konnte leichtverletzt das Fahrzeug selbstständig verlassen. Kräfte der Feuerwehren Königswinter und Bad Honnef befreiten die Eingeklemmte mit hydraulischem Rettungsgerät. Die Autobahn A 3 blieb während der Rettungsarbeiten in Fahrtrichtung Norden voll gesperrt.

Um 14.38 Uhr waren Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren Königswinter und Bad Honnef zu dem Verkehrsunfall auf der Autobahn A 3 alarmiert worden. Ein aus Portugal stammender Autotransporter war an einer Steigung rund 500 Meter vor der Ausfahrt Siebengebirge auf einen vor ihm fahrenden Sattelzug aufgefahren. Das Unfallfahrzeug blieb versetzt auf dem rechten Seitenstreifen und Mittelstreifen stehen. Während der Lenker des Zuges leicht verletzt selbstständig den LKW verlassen konnte, wurde die Beifahrerin im Fußraum eingeklemmt. Die Feuerwehrkräfte befreiten in Abstimmung mit dem Rettungsdienst die Schwerverletzten mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem deformierten Fahrerhaus. Das gelang innerhalb weniger Minuten. Parallel wurden auslaufende Betriebsmittel mit Spezialbindemittel aufgefangen und der Brandschutz an der Einsatzstelle gesichert.

Im Einsatz befanden sich bis gegen 16 Uhr 30 Kräfte der Löschzüge Ittenbach und Uthweiler der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter und Aegidienberg der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef unter Leitung von Hauptbrandmeister Michael Klingmüller.




Rettungseinsatz auf der Autobahn A 3 am Montagnachmittag


Das Fahrerhaus des Unfall-LKW


Der Rettungshubschrauber Christoph Rheinland ist auch im Einsatz


Der LKW, auf den der Autotransporter aufgefahren ist, hält ca. 100 Meter entfernt


Auslaufende Betriebsmittel werden aufgefangen


Fotos: Ralf Klodt, Bonner Rundschau