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Pressebericht vom 25.02.2009

Schiffskollision auf dem Rhein
Nach Erkundung durch die Feuerwehr kann Entwarnung gegeben werden

Zwei Frachtschiffe sind am Mittwochmorgen auf dem Rhein in Höhe Königswinter bei starkem Nebel miteinander kollidiert. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden daraufhin alarmiert, da nähere Details zunächst unklar waren. Nach Erkundung zu Wasser und zu Land konnte Entwarnung gegeben werden. Bei der Kollision war es zu keinem Personenschaden gekommen, die Beschädigungen lagen oberhalb der Wasseroberfläche und stellten keine unmittelbare Gefahr für Schiff oder Umwelt dar. Die Wasserschutzpolizei wird alle weiteren Maßnahmen koordinieren.

Um 6.15 Uhr war die Freiwillige Feuerwehr Königswinter gemeinsam mit Kräften aus Bad Honnef und Bonn zu der Schiffshavarie in Höhe der Königswinterer Rheinallee alarmiert worden. Bei Eintreffen am Rheinufer hatten das Containerschiff Quinto und das Tankmotorschiff Galileo in Höhe der Rheinallee bereits geankert. An beiden Schiffen waren an den Spitzen Beschädigungen von einer vorhergegangenen Kollision zu erkennen. Boote der Feuerwehren Königswinter und Bonn erkundeten die Schiffe. Im Anschluss konnte Entwarnung gegeben werden. Es war zu keinem Personenschaden gekommen, auch gab es keine Beschädigungen unterhalb der Wasseroberfläche. Gegen 8 Uhr konnte daraufhin die Einsatzstelle an die Wasserschutzpolizei übergeben werden. Von dort wurden alle weiteren Maßnahmen veranlasst.

Im Einsatz befand sich die Berufsfeuerwehr Bonn mit einem Löschboot und 2 Boote der Einheiten Altstadt und Niederdollendorf der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter. Weitere Kräfte der Feuerwehr Bad Honnef und ein Löschboot der Berufsfeuerwehr Köln konnten wie der städtische Rettungsdienst ohne Maßnahmen den Einsatz abbrechen.

Pressemeldung Polizei Duisburg POL-DU: Schiffskollision

Duisburg / Königswinter (ots) - Am Mittwoch, 25.02.2009, gegen 06.00 Uhr, stießen ein zu Tal fahrendes Tankmotorschiff (TMS) und ein bergfahrender Schubverband bei Rhein-km 643, Ortslage Königswinter, im Nebel, Sichtweite ca. 200m, zusammen. Es gab keine Verletzten. Die Schiffsführer legten ihre schwer beschädigten Fahrzeuge vor Anker. Das leere, gasfreie TMS hat auf der Backbordseite ein etwa 2,5 x 5 Meter großes Loch durch das Dieselöl aus dem dahinter liegenden beschädigten Tank des Bugstrahlruders austrat. Bei dem Schubleichter ist die gesamte vordere Verschanzung und die vordere Pollerbank ab und das Deck ein Stück aufgerissen. Die Experten beraten zurzeit das weitere Vorgehen, da die Wasserschutzpolizei die Fahrzeuge zunächst festgelegt hat. Der Tanker war auf dem Weg von Mannheim nach Duisburg und der Schubverband fuhr mit Containern beladen von Rotterdam nach Basel.




Erkundung durch Boote der Feuerwehr


Bei starkem Nebel sind die Havaristen von Land kaum auszumachen


Größere Beschädigungen am Tankmotorschiff


Beschädigungen am Schubverband fotografiert vom Mehrzweckboot aus


Lage am Vormittag: Die beiden beschädigten Schiffe


Der Schubverband wartet auf die bevorstehende Weiterfahrt


Fotos: Sandra Müller, Lg. Niederdollendorf / Ralf Klodt