Startseite Presseberichte Standorte Wir über uns Service Ansprechpartner Links Intern

Pressebericht vom 08.08.2008

Feuer in Königswinterer Industrieunternehmen
Geplatzter Hydraulikschlauch Brandursache

Zu einem Feuer im Bereich einer Tunnelofenanlage der Niederdollendorfer Didier Werke wurde die Freiwillige Feuerwehr Königswinter am Freitagabend alarmiert. Aus einem geplatzten Hydraulikschlauch war Öl unter hohem Druck herausgeschleudert worden. Dieses geriet an den heißen Außenwänden des Industrieofens in Brand. Erste Löschversuche der Mitarbeiter zeigten keinen Erfolg. Da eine Ausbreitung des Feuers nicht ausgeschlossen werden konnte und die Produktionshalle zunehmend verrauchte, rückten insgesamt 60 Wehrleute aus 5 Löscheinheiten nach Niederdollendorf aus. Nach Vornahme von Löschpulver konnte das Feuer schließlich gelöscht und der Schaden begrenzt werden.

Um 17:58 Uhr wurden die ersten Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter zur Halle 1 der Didier-Werke alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnten die Wehrleute aus dem Werk aufsteigenden Rauch erkennen. Auf einem rund 3 Meter hohen und ca. 50 Meter langen Industrieofen war Hydrauliköl nach dem Platzen eines Schlauchs in Brand geraten. Die Werksmitarbeiter hatten bereits eigene Löschversuche unternommen und die Anlage außer Betrieb genommen. 6 Einsatzkräfte gingen, vor dem Rauch mit Preßluftatmern geschützt, mit Löschpulver vor. Der Erfolg konnte dadurch schnell erzielt werden. Nach dem der Brandrauch aus der Halle gezogen war, begannen die Aufräumungsarbeiten. So musste noch nicht verbranntes Öl mit Spezialbindemittel aufgenommen werden. Wehrleute sicherten den Brandschutz, da eine erneute Entzündung zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden konnte. Die letzten Einsatzkräfte der Einheiten Oberdollendorf und Altstadt konnten gegen 20:30 Uhr die Didier-Werke wieder verlassen. Firmenmitarbeiter nahmen im Anschluss wieder die Produktion auf. Im Einsatz befanden sich unter Leitung von Brandinspektor Werner Franz die Einheiten Altstadt, Nieder- und Oberdollendorf, Oelberg und Ittenbach.




Löschmaßnahmen in der Halle unter Atemschutz


Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückt nach Niederdollendorf aus