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Pressebericht vom 01.05.2002

Kellerbrand in Königswinterer Wohn- und Geschäftshaus
Feuerwehreinsatz gegenüber Drachenfelsbahn zieht zahlreiche Zuschauer an

Ein Kellerbrand in einem Wohn -und Geschäftshaus, dass gegenüber der Talstation der Drachenfelsbahn steht, hat am Nachmittag des 1. Mai zahlreiche Zuschauer angezogen. Durch eine starke Verrauchung der Kellerräume benötigten 35 Feuerwehrleute der Einheiten aus der Altstadt und Oberdollendorf rund 50 Minuten, bis "Feuer aus" gemeldet werden konnte. 2 Bewohner mussten mit Verdacht auf leichter Rauchvergiftung ins Krankenhaus Königswinter verbracht werden. Die Feuerwehr wurde gegen 17.07 Uhr mit der Meldung "Kellerbrand" zu einem Objekt in die Drachenfelsstraße gegenüber der Zahnradbahnstation gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einheit hatten Bewohner einer im 1. Stock liegenden Wohnung das Gebäude bereits verlassen. Aus den Kellerfenstern sowie einer im Erdgeschoss befindlichen Gaststätte, die derzeit wegen Renovierung geschlossen ist, drang Rauch nach außen. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging in den Keller vor, während weitere Trupps das Gebäude nach eventuell dort noch befindlichen Bewohnern durchsuchten. Alle Bewohner waren jedoch ins Freie gelangt, wobei jedoch. 2 Personen wegen Rauchintoxikation rettungsdienstlich behandelt werden mussten. Sie wurden zur weiteren Beobachtung ins Krankenhaus verbracht. Das Feuer, brennender Unrat, konnte in einem Kellerverschlag lokalisiert und nach rund 40 Minuten mit einem Rohr bekämpft werden. Um den Rauch aus Keller und Haus herauszudrücken, wurden 2 Hochdrucklüfter eingesetzt. In dem Kellerraum, in dem das Feuer wütete, war auch die Hausübergabe der Gasversorgung untergebracht. Diese war durch die Hitze in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Gasversorgungsunternehmen schieberte daraufhin die Zufuhr ab. Auf der Drachenfelsstraße herrschte zum Zeitpunkt des Einsatzes starker Besucherverkehr. Feuerwehr und Polizei mussten den Einsatzort daher weiträumig absperren, damit die Arbeiten nicht behindert wurden.

Einsatzleiter Brandinspektor Ralf Kieserg und seine Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges Altstadt sowie der Löschgruppe Oberdollendorf konnten gegen 18.30 Uhr den Einsatzort an den Hauseigentümer übergeben.