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Pressebericht vom 03.07.2008

Heißester Tag endet in Königswinter mit 17 Einsätzen der Feuerwehr
Stadtgebiet kommt mit blauem Auge davon

Der bislang heißeste Tag des Jahres 2008 endete auch in Königswinter mit wetterbedingten Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr. 60 Wehrleute mussten am späten Mittwochabend zu insgesamt 17 Einsätzen ausrücken. Keller standen unter Wasser, Kanaldeckel waren aufgeschwemmt worden und Schlamm auf Straßen gespült worden. In 2 Fällen vermuteten Anwohner Brände nach Blitzeinschlägen. Insgesamt blieb der Schaden jedoch überschaubar, in manchen Fällen mussten die Wehrleute nicht mehr eingreifen.

Während die Gewitterfront noch über Königswinter hinweg zog, kam es um 22:13 Uhr zum ersten wetterbedingten Einsatz. Ein Anrufer vermutete nach Blitzeinschlag einen Brand im Turm der Pfarrkirche St.Remigius in der Altstadt. Kräfte des Löschzugs Altstadt erkundeten daraufhin das Kirchengebäude von innen und außen, letztlich konnte Entwarnung gegeben werden. Ähnliche Situation wenig später auf dem Petersberg. Hier sprachen Anrufer von Feuerschein, der sogar aus Oberdollendorf zu sehen wäre. Aufsteigender Wasserdampf in Verbindung mit Scheinwerfern des Hotels konnte als Ursache identifiziert werden.

Währendessen gingen weitere Notrufe aus dem gesamten Stadtgebiet ein. So wurden beispielsweise auf der Rheinallee Kanaldeckel durch die Wassermassen aufgeschwemmt, in Stieldorf und Vinxel stand bis zu 15 cm hoch Wasser in tiefer gelegenen Wohnungen. Auf der Vinxeler Straße war Schlamm und Geröll aus dem nahe liegenden Feld auf die Straße geschwemmt worden. In Oberpleis trat Wasser in den Katholischen Kindergarten an der Lohrbergstraße ein. Auch der in unmittelbarer Nähe befindliche Verenenhof, eine Einrichtung für betreutes Wohnen, war von eindringendem Wasser betroffen. Den dortigen Bewohnern setzte die Aufregung teilweise so zu, dass der städtische Rettungsdienst hinzugezogen werden musste. In manchen Fällen hatte sich der Einsatz schon vor Eintreffen erledigt, da das Wasser wieder selbsttätig abgeflossen war. Koordiniert wurden die Alarmierungen durch die im Gerätehaus Oberdollendorf eingerichtete Einsatzleitung. Insgesamt hielten sich die der Feuerwehr bekannt gewordenen Schäden jedoch in Grenzen. Königswinter kam bei diesem Unwetter mit einem blauen Auge davon.

Die 60 Einsatzkräfte der Einheiten Altstadt, Oberdollendorf, Ittenbach, Oelberg, Bockeroth und Uthweiler waren teilweise bis in die Nacht im Einsatz.




Die Löschgruppe Bockeroth im Einsatz


Überschwemmte Kellerwohnungen in Stieldorf


Fotos: Arne Kendzia, Lg. Bockeroth