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Pressebericht vom 08.04.2002

Schuppenbrand in Rostingen
Feuerwehr verhindert Übergreifen auf angrenzende Gebäude

Der Vollbrand eines als Lager genutzten Schuppens in Rostingen hat die Freiwillige Feuerwehr Königswinter am Sonntagabend beschäftigt. Gegen 22.50 Uhr erhielten die Wehrleute die Meldung von einem Wohnhausbrand im Ortsteil Rostingen. Die ersten Kräfte der Löschgruppe Eudenbach sahen auf der Anfahrt bereits großen Feuerschein, so dass Einsatzleiter Brandoberinspektor Leo Meis die Alarmierung weiterer Feuerwehreinheiten veranlasste. Entgegen der ersten Einsatzmeldung handelte es sich um keinen Wohnhausbrand, sondern um ein Feuer in einem Lagerschuppen, der unmittelbar an ein landwirtschaftliches Gebäude angebaut war. Durch den massiven Einsatz von zeitweise 3 C-Rohren und 1 B-Rohr konnte der Brand auf den Entstehungsort begrenzt werden. Die Löscharbeiten konnten hierbei aufgrund der Rauchentwicklung teilweise nur unter umluftunabhängigem Atemschutz durchgeführt werden. Der Schuppen brannte trotz der intensiven Bemühungen der Feuerwehr vollständig ab. Um 23.45 Uhr meldete Einsatzleiter Meis Feuer unter Kontrolle, die letzten Einsatzkräfte verließen die Brandstelle gegen 1 Uhr am frühen Montag morgen. Im Gebäude befand sich auch ein Flüssiggastank, der während des gesamten Einsatzes mit einem Rohr gekühlt werden musste. Für die Bevölkerung bestand jedoch keine Gefahr. Im Einsatz befanden sich rund 40 Frauen und Männer der Löschgruppen Eudenbach, Uthweiler, Oberdollendorf sowie des Löschzuges Oelberg. Die Einheiten aus Bockeroth und der Altstadt, die vorsorglich mit nach Rostingen geeilt waren, mussten nicht mehr eingesetzt werden.

Zur Brandursache und Schadensausmaß kann von Seiten der Feuerwehr keine Auskunft gegeben werden.