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Pressebericht vom 16.02.2009

Feuerwehr befreit eingeklemmten Fahrer aus LKW
Verkehrsunfall mit 3 beteiligten LKW auf der Bundesautobahn A 3

Die Freiwillige Feuerwehr Königswinter musste am Montagmorgen zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A 3, Fahrtrichtung Köln, kurz vor dem Autobahndreieck Bonn/Siegburg ausrücken. Zwei LKW waren auf einen weiteren LKW aufgefahren. Dabei wurde der 57 jährige Fahrer des hintersten Fahrzeuges in seinem Fahrerhaus massiv eingeklemmt. 30 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter benötigten rund 1 Stunde und 45 Minuten, um den Schwerverletzen mit hydraulischem Rettungsgerät zu befreien. Der Mann wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Der 58 jährige Lenker des mittleren Fahrzeuges wurde leicht verletzt und musste ebenfalls rettungsdienstlich behandelt werden.

Um 7.59 Uhr wurden die Löschzüge Ittenbach und Uthweiler der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter gemeinsam mit dem städtischen Rettungsdienst zu der Unfallstelle auf der Autobahn A 3 alarmiert. Der Fahrer eines Sattelzuges war, nach dem er auf einem anderen LKW aufgefahren war, sehr stark in seinem Fahrerhaus eingeklemmt. Nach Erstbehandlung durch den Notarzt leiteten die Rettungskräfte der Feuerwehr die schonende Befreiung ein. Diese musste zur weiteren Behandlung des Schwerverletzten mehrfach unterbrochen werden. Mit hydraulischem Rettungsgerät gelang es den Wehrleuten, das Unfallopfer nach 1 Stunde 45 Minuten zu befreien. Während der Arbeiten war es mehrfach zu Entstehungsbränden gekommen, die jedoch umgehend abgelöscht werden konnten. Weitere Mitarbeiter des Rettungsdienstes behandelten den leicht verletzten aus Österreich stammenden Fahrer des anderen beteiligten Fahrzeuges.

Parallel zu den Rettungsarbeiten wurde auslaufender Kraftstoff mit Spezialbindemittel aufgefangen. Im Einsatz befanden sich bis 10.30 Uhr 30 Wehrleute der Löschzüge Ittenbach und Uthweiler unter Leitung von Stadtbrandinspektor Michael Bungarz. Die weiteren Aufräumungsarbeiten an der Einsatzstelle hat die Autobahnmeisterei gemeinsam mit Kräften des technischen Hilfswerks übernommen. Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau. Aus dem Stau heraus erhielt die Feuer- und Rettungsleitstelle einen weiteren Notruf. Bei einer Frau kündigte sich die Geburt ihres Kindes an. Hierhin wurde der Rettungsdienst der Feuerwehr Siegburg und das Deutsche Rote Kreuz entsandt. Die Frau wurde behandelt und an der Unfallstelle vorbei mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.




Gemeinsamer Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst


Der Brandschutz wird während der Rettungsarbeiten sichergestellt


Die Rettungsarbeiten können nach rund 90 Minuten abgeschlossen werden


Auf diesen LKW ist der Baustoff-LKW aufgefahren


Die Betreuung der zahlreichen Medienvertreter erfolgt durch die gemeinsam eingerichtete Pressestelle von Feuerwehr und Polizei


Fotos: Marc Neunkirchen, Markus Strauch, Torsten Weiler