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Pressebericht vom 28.03.2002

Zimmerbrand in Heisterbacherrott
Feuerwehr rettet Hund aus verqualmten Wohnhaus

Ein Feuer in einem Wohnhaus in Heisterbacherrott hat gestern Abend einen Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter verursacht. Gegen 21 Uhr war die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in der Straße „An den Erlen„ mit ihren Kindern von einem Abendspaziergang zurückgekehrt. Sie bemerkte beim Aufschließen der Haustüre eine starke Verqualmung des gesamten Objektes und alarmierte daraufhin die Feuerwehr. Aufgrund der Meldung wurden sofort mehrere Einheiten nach Heisterbacherrott entsandt. Die eintreffenden Feuerwehrkräfte gingen mit insgesamt 3 Trupps unter Atemschutz in das Haus vor. Es gelang ihnen einen noch im Haus befindlichen Hund zu retten und den sichtlich erfreuten Bewohnern zu übergeben. Gleichzeitig konnte das Feuer in einem Raum im Erdgeschoss lokalisiert werden. Unter Vornahme eines C-Rohres war der Brand nach rund 20 Minuten gelöscht. Das Feuer konnte auf diesen Raum begrenzt werden. Die starke Hitzeentwicklung hatte zu Abplatzungen an den Wänden des Zimmers gesorgt.

Der Rauch war in alle Räume des zweigeschossigen Gebäudes gezogen, so dass zwei Überdrucklüfter eingesetzt werden mussten. Gegen 22 Uhr war der Einsatz der rund 50 Feuerwehrkräfte, die unter Leitung von Brandmeister Frank Glowienka standen, beendet. Die Einsatzstelle wurde an die Kriminalpolizei zur Ermittlung der Brandursache übergeben. Da das Brandobjekt nur durch eine kleine Anliegerstraße zugänglich war, verblieben mehrere Feuerwehreinheiten auf der Dollendorfer Straße in Bereitstellung. Sie mussten im weiteren Verlauf nicht mehr eingesetzt werden und konnten Zug um Zug zu ihren Standorten zurückkehren. Vor Ort war der Löschzug Oelberg, die Löschgruppen Oelinghoven, Oberdollendorf, Ittenbach, Bockeroth sowie der Löschzug Altstadt. Auch war vorsorglich der Rettungsdienst mit 2 Fahrzeugen nach Heisterbacherrott geeilt.

Zur Schadenshöhe und Brandursache kann von Seiten der Feuerwehr keine Auskunft gegeben werden.