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Pressebericht vom 01.04.2001

März bislang arbeitsreichster Monat für die Feuerwehr Königswinter
18 Einsätze vom auslaufenden Öl bis zum Tankzugbrand beschäftigten die Wehrleute

Im vergangenen Monat war die Freiwillige Feuerwehr Königswinter bei insgesamt 18 Einsätzen gefordert. Die Zahl gliedert sich auf in 12 technische Hilfeleistungen, 5 Löscheinsätze und einem Fehlalarm. Der höchste Zeit– und Personalbedarf war bei der Bewältigung des Rheinhochwassers erforderlich, als mehrere Tage Hilfeleistungen aller Art vom Stegebau bis zur Fahrzeugbergung notwendig waren.

Die Rettung von Menschenleben nach Verkehrsunfällen stand am 7. März in Thomasberg und nur 4 Tage später in Stieldorf im Mittelpunkt der Einsatzaktivitäten. Der Schutz der Umwelt war u.a. am 16. März in Eudenbach notwendig, als Öl in einen Bach gelangt war und am 26. März in Sandscheid, als Unbekannte einen 500 Literöltank an einem Parkplatz entsorgt hatten.

Von Großbränden blieb die Wehr in diesem Jahr bislang verschont, bei 5 Einsätzen konnte durch ein schnelles Eingreifen das Feuer auf Kleinbrände mit geringerem Sachschaden beschränkt werden. Erstmalig in der Geschichte der Feuerwehr Königswinter mussten Einsatzkräfte zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr Köln ausrücken, als am 7. März auf der Autobahn A 1 ein Tanklastzug brannte. Hier wurde von der Feuer –und Rettungsleitstelle Rhein-Sieg der mit 14.000 Liter Wasser beladene Löschwassertransportwagen des Löschzugs Ölberg alarmiert. Nach mehrstündiger Bereitstellung an der Einsatzstelle in Köln war sein Einsatz nicht mehr erforderlich.

Um den steigenden Anforderungen an die ausschließlich ehrenamtlich tätigen Wehrleuten gerecht zu werden, war der Besuch einiger Schulungs– und Fortbildungsmaßnahmen erforderlich. Im März ist hier insbesondere ein Führungskräfteseminar auf Kreisebene in Rheinbach und eine Fortbildungsveranstaltung der Stadt Königswinter mit 50 Feuerwehrkameradinnen und –kameraden im Kloster Heisterbach hervorzuheben.