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Pressebericht vom 12.10.2007

Bewusstloser Mann aus Gartenlaube gerettet
Aufwändiger Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst in Niederdollendorf

Ein 71 jähriger Mann ist am Freitagmittag bewusstlos in einer Gartenlaube an der Hauptstraße in Königswinter-Niederdollendorf aufgefunden worden. Hierbei stellte eine Anwohnerin einen stechenden Geruch fest. Für Feuerwehr und Rettungsdienst löste ihr Notruf einen aufwändigen Rettungseinsatz aus. Der Mann wurde letztlich schwerverletzt in ein Krankenhaus transportiert. Vorsorglich wurden auch 2 Mitarbeiter des städtischen Rettungsdienstes und 2 Anwohner, die über Atembeschwerden klagten, zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ursache für den Geruch konnte trotz Hinzuziehen eines Chemikers nicht ermittelt werden.

Am Freitagmittag wurde der Rettungsdienst und die Freiwillige Feuerwehr Königswinter zu dem Einsatz an der Hauptstraße in Königswinter-Niederdollendorf alarmiert. Die Bewohnerin eines Einfamilienhauses hatte ihren 71 jährigen Gärtner bewusstlos in der Gartenlaube vorgefunden. Sie und ein hinzugeeilter Nachbar konnten einen stechenden Geruch feststellen und wählten den Notruf. Zwei Mitarbeiter des Rettungsdienstes, die als erste eintrafen, trugen den Verletzten vor die Laube und begannen mit ersten Maßnahmen. Nach Eintreffen der Feuerwehr erfolgte die Versorgung unter Atemschutz, da die Ursache für die Vergiftungserscheinungen unklar blieb. Nur der Geruch nach Ammoniak war deutlich wahrnehmbar. Der Mann wurde vollständig im Eilverfahren gereinigt und schließlich in das Krankenhaus Königswinter transportiert. Die beiden Rettungsdienstmitarbeiter und die Anwohner begaben sich vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Zwischenzeitlich nahmen die Einsatzkräfte Messungen vor. Auch der Fachberater Chemie der Feuerwehr, Dr. Norbert Bertram und Kreisbrandmeister Walter Jonas eilten, wie Spezialfahrzeuge aus Siegburg und Troisdorf, zur Hauptstraße. Die Ursache für den Geruch blieb jedoch unklar. Es handelt sich nach Einschätzung des Chemikers um eine flüchtige giftige Substanz. Alle Wehrleute, die sich unmittelbar in der Nähe des Verletzten aufgehalten hatten, mussten in einem Abrollcontainer der Feuerwehr Siegburg Ihre Kleidung wechseln und sich reinigen. Im Einsatz waren zwischen 12:55 Uhr und 15:30 Uhr rund 30 Wehrleute der Einheiten Altstadt, Nieder- und Oberdollendorf, Uthweiler sowie der Feuerwehr Siegburg und Troisdorf. Die Leitung hatte Stadtbrandinspektor Michael Bungarz übernommen.




Außergewöhnlicher Einsatz am Freitagnachmittag in Niederdollendorf


Kräfte aus dem Rhein-Sieg-Kreis arbeiteten hier gemeinsam




Reinigung der Einsatzkräfte