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Pressebericht vom 27.02.2002

Orkantief Anna beschäftigt auch Königswinterer Wehr
6 Sturmeinsätze für die Ehrenamtlichen der Siebengebirgsstadt

Die mit dem Orkantief Anna einhergehende Witterung mit starken Winden und Niederschlägen hat auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter für viel Arbeit gesorgt. Zwischen gestern Nachmittag und heute Mittag wurden insgesamt 6 sturmbedingte Alarmierungen registriert. Hinzu kam der Fehlalarm einer Brandmeldeanlage und vorbereitende Arbeiten im Zusammenhang mit dem Rheinhochwasser.

Am gestrigen Tage musste die Feuerwehr zu 4 Sturmeinsätzen nach Hühnerberg, Rauschendorf, Ittenbach und Wilmeroth ausrücken. In Ittenbach drohte eine rund 10 qm große Schaufensterscheibe vom Wind aus dem Rahmen gedrückt zu werden. Die Kameraden der Löschgruppe Ittenbach führten Sicherungsarbeiten durch. In Hühnerberg hatte ein umgestürzter Baum eine Stromleitung beschädigt. Auch bei anderen Einsatzstellen handelte es sich um umgestürzte Bäume. Am heutigen Morgen drohte in Sassenberg ein Baum auf ein Wohnhaus zu stürzen. Da umgehend Maßnahmen eingeleitet werden mussten, entfernte die Löschgruppe Eudenbach den Baum. Einer ähnlichen Situation stand die Löschgruppe Uthweiler heute Mittag in Eisbach gegenüber.

Ebenfalls in den Mittagsstunden wurden die Löschgruppen Ober -und Niederdollendorf sowie der Löschzug Altstadt zu einer Brandmeldung in einem chemischen Betrieb in Oberdollendorf gerufen. Hier konnten die Einsatzkräfte schnell zu Ihren Standorten zurückkehren, es lag ein Fehler in der Brandmeldeanlage vor.

Das Hochwasser des Rheins beschäftigte die Wehr bislang nur am Rande. In Königswinter unterstützten Wehrleute den städtischen Bauhof bei der Sandsackausgabe, in Niederdollendorf half die Löschgruppe bei Sicherungsarbeiten vor der Flut. Ob weitere hochwasserbedingte Einsatztätigkeiten notwendig werden, ist abhängig vom weiteren Hochwasserverlauf.