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Pressebericht vom 18.02.2002

Dachstuhlbrand in Oberdollendorf
Wehr bekämpft Feuer in engem Ortskern

Der Brand eines Dachstuhls im Ortskern von Oberdollendorf hat am Montag, 18. Februar, zu einem Großeinsatz der Feuerwehr Königswinter geführt. Gegen 10 Uhr wurden die Löschgruppen Ober- und Niederdollendorf sowie der Löschzug Altstadt von der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises zu einem Dachstuhlbrand in der Lindenstraße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge stand der Dachstuhl des 2 geschossigen Wohn -und Geschäftshauses bereits in Vollbrand. Zur Brandbekämpfung wurde 1 Wenderohr über die Drehleiter des Löschzuges Altstadt sowie 3 weitere Rohre über ein am Gebäude befestigtes Baugerüst vorgenommen. Die enge Bebauung und zerplatzende Dachziegel behinderten die Löscharbeiten. Nach rund einer halben Stunde konnte "Feuer unter Kontrolle" gemeldet werden. Die Aufräumungs- und Nachlöscharbeiten zogen sich bis gegen 12.30 Uhr hin. Der Dachstuhl wurde vollständig zerstört, ein Übergreifen auf die angrenzende Wohnbebauung konnte jedoch verhindert werden. Der vorsorglich zusätzlich alarmierte Löschzug Oelberg musste nicht mehr eingesetzt werden. Insgesamt war die Freiwillige Feuerwehr Königswinter mit 35 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz wurde von Kreisbrandmeister Walter Jonas und dem stellvertretenden Wehrführer Bruno Lemke geleitet.

Am folgenden Dienstag musste die Löschgruppe Oberdollendorf in den Morgenstunden erneut zum Brandobjekt ausrücken, da sich einzelne Brandnester aufgrund von Windböen entzündet hatten. Hier war der Einsatz nach rund einer Stunde beendet.