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Pressebericht vom 13.01.2007

Nächtlicher Kellerbrand in Thomasberger Einfamilienhaus
Feuerwehr rettet Hund – Rauch behindert Löscharbeiten

Der Brand eines Kellerraumes in einem Einfamilienhaus am Tannenbergweg in Thomasberg hat in der Nacht zu Samstag 84 Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter alarmiert. Hausbewohner konnten das Objekt rechtzeitig verlassen, ein Hund wurde von Wehrleuten evakuiert.

Gegen 2.30 Uhr brach das Feuer im Keller des Thomasberger Hauses aus. Bereits auf der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung von den alarmierten Wehrleuten wahrgenommen werden. Da zunächst unklar war, ob alle Hausbewohner das Objekt verlassen hatten, erfolgte eine Durchsuchung durch die Feuerwehr. Die mit Atemschutzgeräten vor dem Rauch geschützten Einsatzkräfte fanden dabei einen verängstigten Hund. Dieser konnte den erleichterten Besitzern unverletzt übergeben werden. Personen wurden keine mehr vermisst. Einsatzleiter, Oberbrandmeister Martin Ehrenberg, forderte währenddessen weitere Einheiten an, da sich die Brandbekämpfung im Keller durch die starke Rauchentwicklung als sehr personalintensiv darstellte. Mit zwei Rohren wurde das Feuer auf den Kellerraum begrenzt und schnell unter Kontrolle gebracht. Ein Feuerwehrmann musste mit Kreislaufproblemen vom Rettungsdienst behandelt werden. Wie bei zahlreichen Einsatzen in der Vergangenheit konnte die Wärmebildkamera der Wehr gute Dienste leisten. Mit Hilfe dieses Gerätes können Brandnester auch in verrauchten Räumen ermittelt werden. Insgesamt waren 84 Kräfte der Löschzüge Ölberg, Altstadt und der Löschgruppen Ittenbach, Bockeroth, Eudenbach und Oberdollendorf an dem Einsatz beteiligt. Für Nachschub an Atemschutzgeräten sorgte ein Spezialfahrzeug des Siegburger Kreisfeuerwehrhaus. Nach zwei Stunden konnten erste Kräfte die Einsatzstelle wieder verlassen.




Einsatzstelle am Tannenbergweg in Thomasberg


Aus diesem Kellerfenster schlugen bei Eintreffen Flammen


Atemschutztrupps warten auf ihren Einsatz


Dieser Hund musste versorgt werden, blieb aber unverletzt


Registrierung der Austauschkräfte


Ein Wasserrohrbruch sorgt für nasse Füße bei den Einsatzkräften


Fotos: Andreas Karof, Lg. OD und Marc Wendt, Lz. OG