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Pressebericht vom 22.07.2006

Rheinfähre treibt am frühen Morgen vor Niederdollendorfer Ufer
Schleppanker verhindert Abtreiben – Ursache unklar

Einen ungewöhnlichen Einsatz erlebte die Freiwillige Feuerwehr Königswinter am Samstagmorgen. Notrufe aufmerksamer Frühaufsteher bei der Siegburger Feuer- und Rettungsleitstelle berichteten, dass die Niederdollendorfer Autoschnellfähre „St. Christophorus II“ führerlos ohne Leinenverbindung vor dem Niederdollendorfer Rheinufer treiben würde. Erste Erkundungen der um 5 Uhr 17 alarmierten Wehrleute von Land- und Wasserseite bestätigten dies. Eine Leine, die das nachts nicht im Einsatz befindliche Schiff am Land sicherte, war gekappt. Die Fähre wurde nur noch von einem Schleppanker vor einem möglichen Abtreiben gehindert. Neben weiteren Booten der Wasserschutzpolizei und der Berufsfeuerwehr Bonn waren zwischenzeitlich auch Fährmitarbeiter alarmiert worden. Mit Hilfe eines Feuerwehrbootes wurden sie zu der Autofähre herübergesetzt. Sie konnten das Boot wieder erfolgreich an Land festmachen. Ob die Ursache für die gekappte Leine eine Materialermüdung oder Fremdeinwirkung war, konnte am Samstag nicht festgestellt werden. Die Polizei nahm den Fall auf.

Im Einsatz befand sich bis gegen 6 Uhr die Löschgruppe Niederdollendorf mit 7 Wehrleuten unter Leitung von Oberbrandmeister Martin Schwabe sowie zwei Boote und der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr Bonn. Die Bonner Kräfte mussten nicht mehr unterstützend tätig werden.




Die Fähre treibt führerlos vor dem Niederdollendorfer Rheinufer


Lageerkundung mit dem Niederdollendorfer Mehrzweckboot


Mitarbeiter der Fähre werden auf dem Boot aufgenommen und übergesetzt


Die Fähre ist erreicht