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Pressebericht vom 18.07.2006

Hitzewelle sorgt für Alarmierungen
Feuerwehr warnt vor steigender Waldbrandgefahr

Die trockene und heiße Witterungsperiode hat heute für erste Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter gesorgt. Kräfte des Löschzugs Oelberg mussten mit dem Wassertransportfahrzeug ihren Kollegen aus Bonn beim Brand eines Feldes in Geislar zur Hilfe eilen, in Oberdollendorf rückten die Wehrleute zu brennendem Gestrüpp am Seitenstreifen der B 42 aus. Die Feuerwehr nimmt dies zum Anlass, erneut auf die wachsende Waldbrandgefahr hinzuweisen.

Ausflügler sollten angesichts der wachsenden Trockenheit beim Rauchen oder Grillen sehr vorsichtig sein. Die Waldbrandgefahr ist in den letzten Tagen gewachsen. Das Rauchverbot im Wald ist im Siebengebirge streng zu beachten. Brennende Zigarettenkippen und liegen gelassene Grillkohle können schnell Flächenbrände verursachen. Ein Brand kann jedoch auch entstehen, wenn ein Auto auf einer Wiese oder am Wegrand geparkt wird. Dabei kann der heiße Katalysator leicht das trockene Gras entzünden. Aber auch aus einem anderen Grund sollten Ausflügler im Siebengebirge nur ausgewiesene Parkplätze benutzen: Die Feuerwehr erlebt zu geparkte Anfahrtswege, bei denen im Notfall kein durchkommen ist.

Am Dienstag registrierte die Freiwillige Feuerwehr Königswinter zwei Einsätze in Zusammenhang mit der aktuellen Hitzewelle. Zunächst rückte das Wassertransportfahrzeug des Löschzuges Oelberg zusammen mit Stadtbrandinspektor Michael Bungarz am Mittag nach Bonn-Geislar aus. Hier brannte ein Feld. Ein Einsatz war nicht mehr erforderlich, da Bonner Wehrleute die Flammen zwischenzeitlich bereits unter Kontrolle gebracht hatten. Wenige Minuten später wurde die Löschgruppe Oberdollendorf zu einem Flächenbrand an der Ausfahrt Oberdollendorf der B 42 alarmiert. Hier brannten 10 Quadratmeter Gestrüpp. Das Feuer konnte durch die frühzeitige Alarmierung schnell gelöscht werden.

In Anbetracht der für die nächsten Tage anvisierten Temperaturen rechnen die Wehrleute mit weiteren ähnlichen Einsätzen. Wichtig ist hierbei eine schnelle Alarmierung über den Notruf 112. Im Brandfall sollte grundsätzlich immer zuerst die Feuerwehr alarmiert werden, möglichst mit einer genauen Ortsangabe. Erst dann sollten eigene Löschversuche unternommen werden. Wertvolle Zeit wird sonst vergeudet.