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Pressebericht vom 08.06.2006

Abbiegeunfall auf Kreuzung fordert 2 Schwerverletzte
Feuerwehr befreit eingeklemmte Beifahrerin aus Fahrzeugwrack

2 Schwerverletzte forderte am Donnerstagnachmittag ein Verkehrsunfall auf der Dollendorfer Straße, L 268, in Oberpleis im Kreuzungsbereich Libellenweg. Die Freiwillige Feuerwehr Königswinter musste eine im PKW eingeklemmte Frau mit hydraulischem Rettungsgerät aus ihrer Zwangslage befreien.

Die Löschgruppe Uthweiler der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter wurde auf Anforderung des Rettungsdienstes am Donnerstagnachmittag um 16.28 Uhr alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich nur rund 100 Meter unterhalb einer Straßeneinmündung, an der es in der vergangenen Woche bereits zu einem schweren Verkehrsunfall mit 1 Toten und mehreren schwer Verletzten gekommen war. Beim heutigen Unfall prallte ein aus Fahrtrichtung Thomasberg kommender Van gegen einen Kleinwagen, der in die Kreuzung gefahren war, um in Richtung Ittenbach abzubiegen. Der Kleinwagen war mit einer Frau und ihrer 13jährigen Tochter besetzt. Beide Frauen wurden schwer verletzt. Die Beiahrerin des Kleinwagens war in dem PKW eingeklemmt. Die Insassen des Vans konnten hingegen unverletzt aus dem Fahrzeug steigen. Der Rettungsdienst versorgte die Verletzten, während Feuerwehrkräfte mit der Befreiung der 13 jährigen begannen. Das Dach des Kleinwagens wurde mit hydraulischem Rettungsgerät entfernt, um eine patientenschonende Rettung organisieren zu können. Im Fußbereich war sie eingeklemmt, konnte jedoch dennoch schnell von den Einsatzkräften befreit werden. Beide Frauen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die 16 Einsatzkräfte unter Leitung von Stadtbrandinspektor Michael Bungarz fingen im Anschluss auslaufende Betriebsstoffe auf. Die Dollendorfer Straße blieb während der Rettungsarbeiten für den Fahrzeugverkehr gesperrt.




Die Befreiung ist erfolgt, das Gerät wird abgebaut


Die Frau wird aus dem Fahrzeug befreit


Auslaufende Betriebsstoffe werden aufgefangen


Vom Kleinwagen bleibt nur ein Wrack


Fotos: Marc Neunkirchen, Markus Strauch