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Pressebericht vom 01.06.2006

4 Schwerverletzte und 1 Tote bei zwei Verkehrsunfällen
Technische Rettung erforderlich – Fast zeitgleiche Einsätze

Zwei schwere Verkehrsunfälle ereigneten sich am Donnerstagnachmittag fast zeitgleich im Stadtgebiet Königswinter. Beim Frontalzusammenstoss zweier PKW auf der Dollendorfer Straße in Oberpleis mussten 2 Personen von der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen befreit werden. 1 Unfallbeteiligte verstarb noch am Unfallort. In Eudenbach auf der Eudenbacher Straße kam es zu einem weiteren Verkehrsunfall, als ein Fahrzeug von der Fahrbahn abkam. Hier wurden 2 der 3 Fahrzeuginsassen mittelschwer verletzt. Die alarmierte Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst und leistete Aufräumungsarbeiten

Um 16.19 Uhr erfolgte die Alarmierung von Feuerwehr und Rettungsdienst zum Verkehrsunfall auf der Landesstraße L 268, Dollendorfer Straße, in Königswinter-Oberpleis. Ein mit 1 Mann besetzter PKW war frontal mit einem ihm entgegen kommenden Fahrzeug zusammengestoßen. In diesem Fahrzeug befanden sich 2 Frauen. Der PKW-Fahrer wurde in seinem Fahrzeug schwer verletzt eingeklemmt. Feuerwehrkräfte mussten hydraulisches Rettungsgerät einsetzen, um den Mann zu befreien. Unter anderem wurde das Dach abgetrennt, um eine schonende Rettung zu ermöglichen. Der Fahrer wurde später mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Köln-Merheim geflogen. Die PKW-Fahrerin, ebenfalls schwer verletzt, war in ihrem Unfall-PKW eingeschlossen und im Fußbereich leicht eingeklemmt. Hier war eine Befreiung durch Feuerwehr und Rettungsdienst schnell erfolgreich. Die Beifahrerin war nicht eingeklemmt, wurde jedoch so schwer verletzt, dass sie am Unfallort verstarb. Nach der Rettungsaktion leisteten die Brandschützer umfangreiche Aufräumungsarbeiten und fingen Betriebsstoffe auf. Im Einsatz befanden sich 30 Kräfte der Löschgruppen Ittenbach, Uthweiler und Eudenbach unter Leitung von Stadtbrandinspektor Michael Bungarz. Unterstützt wurde er hierbei von Kreisbrandmeister Walter Jonas. Der Rettungsdienst war mit 3 Rettungstransportwagen, dem Rettungshubschrauber Christoph 3 aus Köln sowie dem Notarzt Königswinter vor Ort. Die Landesstraße blieb bis gegen 19 Uhr gesperrt.

Fast zeitgleich ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall im Stadtgebiet Königswinter. Auf der Landesstraße L 330 kam zwischen Eudenbach und Buchholz in einer Kurve vor dem Munitionsdepot der Bundeswehr ein mit drei Personen besetzter PKW von der Fahrbahn ab. Um 16.26 Uhr wurde hier der Rettungsdienst und die Löschgruppe Eudenbach alarmiert. 2 Personen wurden hier mittelschwer verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert. 15 Kräfte der Feuerwehr unter Leitung von Brandmeister Udo Zumhoff unterstützten die Rettungsarbeiten und fingen auch hier auslaufende Betriebsstoffe auf. Der Rettungsdienst war mit 2 Rettungstransportwagen, 1 Notarzt aus Asbach und dem Rettungshubschrauber Christoph 25 aus Siegen im Einsatz.

Am Donnerstagabend hat die Polizei Bonn nähere Informationen zu den Unfällen veröffentlicht, die hier abzurufen sind.




Die Rettung des PKW-Fahrers wird vorbereitet


Das andere Unfallfahrzeug


Das Fahrzeugdach wird entfernt


Die Rettung ist abgeschlossen


Der Rettungshubschrauber startet


Das Unfallfahrzeug auf der Eudenbacher Straße


Fotos: Marc Neunkirchen/Leo Meis