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Pressebericht vom 04.05.2006

Aufwändiger Einsatz bei Dehnungsfugenbrand
Feuerwehreinsatz im Bergmannerholungsheim Rosenau

Dachdeckerarbeiten am Tage waren Ursache für das Ausrücken der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter zum Erholungsheim Rosenau am Donnerstagabend. Dämmmaterial brannte in einer Dehnungsfuge. Der Löscherfolg trat erst nach teilweisen Aufstemmen des Flachdachbereichs und dem Einsatz von Schaum ein.

Gegen 19.42 Uhr alarmierte die Feuer- und Rettungsleitstelle die Einsatzkräfte zum Brand in dem idyllisch unterhalb der Burgruine Rosenau gelegenen Heinrich-Imbusch-Haus, dem Erholungsheim der Gewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie. Die im Kellerbereich gelegene Kegelbahn war stark verqualmt. Die Ursache hatten die unter Atemschutz vorgehenden Wehrleute schnell gefunden. Am Tage hatten Arbeiten an dem Flachdach dieses Gebäudebereichs stattgefunden. Dabei muss sich Dämmmaterial in einer Dehnungsfuge entzündet haben. Wehrleute, unterstützt von alarmierten Mitarbeitern der ausführenden Firma stemmten daraufhin die Fuge teilweise auf. Im Anschluss wurde Mittelschaum eingesetzt. Nach rund 2 Stunden und ständiger Kontrolle mit der Wärmebildkamera konnte die Feuerwehr wieder einrücken. Auf die Räumung des am Donnerstag mit 57 Gästen belegten Hauses konnte verzichtet werden.

Im Einsatz befanden sich 30 Wehrleute der Löschzüge Altstadt und Oelberg sowie der Löschgruppen Ittenbach und Oberdollendorf unter Leitung von Brandinspektor Heiko Basten.




Die Vornahme von Schaum wird vorbereitet


Schaum wird in die Öffnung geleitet. Später wird das Aufstemmen der Dehnungsfuge notwendig.


Der Rauch ist in der Kegelbahn abgezogen. Mit der Wärmebildkamera wird der Löscherfolg kontrolliert.


Zunächst gehen die Einsatzkräfte mit Kleinlöschgerät vor