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Pressebericht vom 02.05.2006

Wohnungsbrand in Stieldorfer Asylbewerberheim
Nachträge

Der Wohnungsbrand im Stieldorfer Wohnheim für Asylbewerber hat am Tag nach dem Einsatz für Medienanfragen und Meldungen gesorgt. So formulierte u.a. die Deutsche Presseagentur eine Meldung, die sich auf zahlreichen Internetseiten mit bundesweiten Interesse (u.a. www.bild.de) wieder fand. Die Pressestelle der Polizei Bonn veröffentlichte eine Erklärung zur möglichen Brandursache. Beides soll hier beispielhaft für die Leserinnen und Leser von www.feuerwehr-koenigswinter.de wiedergegeben werden:

Meldung der Deutschen Presseagentur von 02.05.06 2:22 Uhr:

Acht Verletzte bei Brand in Asylbewerberheim - 140 Einsatzkräfte

Königswinter - Bei einem Feuer in einem Asylbewerberheim in Königswinter (Rhein-Sieg-Kreis) sind am Montagabend acht Menschen verletzt worden. Eine Küche und ein Wohnraum brannten völlig aus. Nach Angaben der Feuerwehr war der Brand aus zunächst unbekannter Ursache in einer Wohnung im ersten Obergeschoss ausgebrochen. Insgesamt 40 Bewohner des Heims, darunter 15 Kinder, mussten das Gebäude verlassen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 140 Einsatzkräften am Ort. Die Schadenshöhe war zunächst nicht bekannt. (dpa/lnw)

Pressemeldung der Polizei Bonn vom 02.05.06, 13:28 Uhr:

Bonn (ots) - Wohnungsbrand in Königswinter-Stieldorf / Keine Hinweise auf Brandstiftung

Ein eingestecktes Bügeleisen führte vermutlich am Montagabend zu dem Wohnungsbrand in Königswinter-Stieldorf, bei dem acht Bewohner leicht verletzt wurden. Dies ergaben die ersten kriminalpolizeilichen Recherchen der Brandermittler der Bonner Polizei am heutigen Vormittag. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand war das Feuer in einer Wohnung im 1.Obergeschoss des Wohnheims für Asylbewerber ausgebrochen und hatte sich anschließend auf insgesamt zwei Zimmer ausgedehnt. Durch die Löscharbeiten der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindert werden.

Bei ihrer Arbeit am Brandort stießen die Ermittler im Bereich des mutmaßlichen Brandausgangspunktes auf ein Bügeleisen, dessen Stromkabel in einer Steckdose steckte. Das Bügeleisen wurde für weitere technische Ursachen sichergestellt. Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich keinerlei Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung. Den Gesamtsachschaden bezifferten die Beamten mit rund 70.000 Euro.