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Pressebericht vom 21.12.2001

Brennender Adventskranz löst Zimmerbrand aus
Aufmerksamer Nachbar kann schlimmeres verhindern

Der Aufmerksamkeit eines Nachbarn hat ein Hauseigentümer in Oberpleis zu verdanken, dass ein unkontrolliert brennender Adventskranz keinen größeren Schaden ausgelöst hat. Gegen 0.30 Uhr am Freitagmorgen bemerkte ein Oberpleiser Feuerschein in der Küche des nachbarlichen Einfamilienhauses. Zunächst alarmierte er die Feuerwehr, bevor er zum Brandobjekt herüberlief und an der Haustüre schellte. Der Hauseigentümer, der vor dem Fernsehen eingeschlafen war, wurde wach und bemerkte nun auch eine Rauchentwicklung, die von der Küche ausging. Gemeinsam löschten die beiden das Feuer, dass bereits von einem Adventskranz auf die Arbeitsplatte übergegriffen hatte. Anschließend verließen Sie den verrauchten Raum. Die eintreffenden Kräfte der Löschgruppe Uthweiler nahmen einen Überdrucklüfter zur Entrauchung des Hauses vor. Einsatzleiter Hauptbrandmeister Norbert Bäßgen:“ Nur der frühzeitigen Brandentdeckung ist es zu verdanken, dass nichts schlimmeres passiert ist“. Weitere alarmierte Kräfte der Löschgruppen Bockeroth und Oberdollendorf sowie des Löschzuges Altstadt mussten nicht mehr eingesetzt werden. Die Feuerwehr, die mit 30 Kräften vor Ort war, konnte nach 40 Minuten die Einsatzstelle wieder verlassen.

In Zusammenhang mit diesem Einsatz möchte die Feuerwehr Königswinter noch einmal auf die Gefahren aufmerksam machen, die von unbeaufsichtigt brennenden Weihnachtsgestecken und –Bäumen ausgehen können. Sie rät dazu, dass Gestecke immer auf einer nicht brennbaren Unterlage (z.B. Teller, Marmor o.ä.) stehen sollten. Beim Weihnachtsbaum ist ein ausreichender Abstand von Gardinen und Wandbehängen zu wählen. Auch ist die Standfestigkeit des Baumes zu überprüfen. Ein unbeaufsichtigtes Abbrennen der Kerzen sollte vermieden werden. Wenn Kinder im Raum sind, ist die Aufmerksamkeit zu erhöhen.