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Pressebericht vom 05.10.2005

Filteranlage brennt in Königswinterer Felgenfabrik
50 Wehrleute 2 Stunden im Einsatz – Gefahr der Staubexplosion

Der Brand einer Filteranlage im Werk III des Königswinterer Felgenherstellers Hayes-Lemmerz hat am Mittochabend den Einsatz von 50 Wehrleuten der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter notwendig gemacht. In der Anfangsphase bestand durch in der Anlage befindliche Metallspäne die Gefahr einer Staubexplosion. Durch umfangreiche Maßnahmen, u.a. Kühlung und Ausräumen der Anlage, konnte die Feuerwehr den Brand nach 2 Stunden erfolgreich bekämpfen. Zur Höhe des Sachschadens kann von Seiten der Feuerwehr keine Auskunft gegeben werden.

Gegen 19.34 Uhr wurden der Löschzug Altstadt und die Löschgruppe Oberdollendorf zu dem Feuer in der im nördlichen Teil des Werksgeländes befindlichen Produktionshalle gerufen. Aus einer Filteranlage stieg Rauch auf, der den Deckenbereich der über 100 Meter langen Werkshalle verqualmte. Nach Erkundung durch Einsatzleiter Stadtbrandinspektor Michael Bungarz hatten sich Teile der Anlage sowie darin befindliche Metallspäne entzündet. Es folgte ein aufwendiger Einsatz, der nur unter Atemschutz durchgeführt werden konnte. Der betroffene Teil der Halle wurde geräumt und die Anlage mit einem Wassernebel gekühlt, um so die Gefahr einer Staubexplosion zu mindern. Nachfolgend entfernte die Feuerwehr nach Beratung mit Werksmitarbeitern den brennenden Metallstaub aus der Anlage. Außerhalb der Halle wurde er endgültig gelöscht. Diese Maßnahme zeigte Wirkung, so dass um 21.15 Uhr „Feuer aus“ an die Feuer- und Rettungsleitstelle gemeldet werden konnte. 12 Pressluftatmer wurden von den 50 Wehrleuten des Löschzugs Altstadt sowie der Löschgruppen Ober- und Niederdollendorf benötigt. Der Einsatz des ebenfalls angerückten städtischen Rettungsdienstes war nicht notwendig. Werksmitarbeiter übernahmen in der Nacht die Kontrolle der gelöschten Anlage.

Weitere Fotos können aus Gründen des Werkschutzes nicht veröffentlicht werden.




Kräfte nach dem Einsatz in der Werkshalle