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Pressebericht vom 22.01.2005

Frühzeitige Branderkennung verhindert Schlimmeres
Schwelbrand in Heisterbacherrotter Gartenhaus beschäftigt Feuerwehr

Eine stark verqualmte Gartenlaube in unmittelbarer Nähe zu einem Mehrfamilienhaus in der Heisterbacherrotter Lauterbachstraße alarmierte in der Nacht zu Samstag die Freiwillige Feuerwehr Königswinter. Anwohner hatten bis ca. 2 Uhr in dem Objekt gefeiert. Gegen 4.29 Uhr bemerkte ein Nachbar starken Rauch, der aus dem Haus drang. Alarmierte Kräfte des Löschzugs Oelberg mussten zunächst die Türe gewaltsam aufbrechen, bevor sie unter dem Schutz von Preßluftatmern mit der Brandbekämpfung beginnen konnten. Da der Einsatzleiter, Oberbrandmeister Frank Glowienka, in dieser Phase eine Durchzündung und damit Gefährdung des daneben liegenden Mehrfamilienhauses nicht ausschließen konnte, forderte er weitere Feuerwehreinheiten zur Unterstützung an. Zeitweise wurden 2 C-Rohre zur Brandbekämpfung vorgenommen. Es brannte der Holzfußboden, der im weiteren Einsatzverlauf mittels Motorsäge aus der Laube entfernt werden musste. Schließlich ermittelten die Wehrleute mit Hilfe einer Wärmebildkamera weitere Brandnester, die sich durch den Schwelbrand in dem aus Holz erbauten Objekt gebildet hatten. Der Einsatz der 30 Wehrleute der Löschzüge Oelberg und Altstadt sowie der Einheiten Ittenbach und Oberdollendorf endete gegen 6 Uhr am Samstagmorgen. Nur die frühzeitige Branderkennung konnte verhindern, dass nicht auch die Nachbarschaftsbebauung in Mitleidenschaft gezogen worden ist.




Brandbekämpfung im Gartenhaus


Entfernung des Holzfußbodens


Nachlöscharbeiten


Fotos: Marc Neunkirchen