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Pressebericht vom 26.12.2004

Vermisstensuche findet glückliches Ende
30 Wehrleute suchen Frau, die sich im Siebengebirge verirrt hatte

Eine 52 jährige Frau aus Bonn verirrte sich am 2. Weihnachtstag nachmittags gemeinsam mit ihrem Hund auf einem Spaziergang durch das Siebengebirge. Nach Einbruch der Dunkelheit setzte sie einen Notruf per Handy ab. 30 Wehrleute der Löschgruppen Ittenbach und Oberdollendorf sowie des Löschzugs Altstadt benötigten rund 1 Stunde, bis sie die Wanderin an einem Steilhang in Höhe der Wolkenburg entdeckten. Um einen unfallfreien Abstieg aus dem Steilhang zu gewährleisten, war eine Leinensicherung erforderlich. Die Frau blieb unverletzt und wurde von einem Feuerwehrfahrzeug zu ihrem am Lemmerzfreibad abgestellten PKW zurückgebracht.

Kurz vor 17 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum Sammelort an der Magarethenhöhe beordert. Über das Einsatzleitfahrzeug Oberdollendorf nahm Einsatzleiter Stadtbrandinspektor Bruno Lemke Kontakt zu der Vermissten auf. Die erste Beschreibung lautete, dass sie sich auf einer Wanderung zwischen Löwenburg und Milchhäuschen befunden habe, als sie vom regulären Wanderweg abwich und nach Einbruch der Dunkelheit die Wanderung abbrach. Sie würde von ihrem Standort in einem Steilhang den Mond und den Rhein erkennen. Nach ersten Absprachen mit ortskundigen Einsatzkräften wurden mehrere Suchtrupps in den vermuteten Waldbereich entsandt. Ein Wanderer hatte Hilferufe gehört und gab Kräften des Löschzugs Altstadt den entscheidenden Hinweis auf ein Waldstück in der Nähe der Wolkenburg. Die verirrte Frau meldete sich gegen 17.45 Uhr bei der Feuer -und Rettungsleitstelle und gab an, dass sie den Lichtkegel von Handlampen erkennen könne. Gegen 18 Uhr waren Suchkräfte bei ihr. Da ein Abstieg aus dem Felshang als gefährlich erschien, wurde der Bereich zunächst ausgeleuchtet. Die Frau wurde mittels eines sogenannten Absturzsicherungssets gegen ein Herunterstürzen gesichert. Gemeinsam mit Wehrleuten gelang später der Abstieg. Gegen 18.45 Uhr konnte die Wanderin von einem Feuerwehrfahrzeug an ihrem geparkten PKW abgesetzt werden, so dass der weihnachtliche Einsatz beendet werden konnte.




Einsatzleiter Bruno Lemke koordiniert die Suchtrupps


Besprechung mit eingesetzten Kräften der Polizei