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Pressebericht vom 15.12.2004

3 Verletzte bei Zimmerbrand in Mehrfamilienhaus
Nachbarin unterstützt Rettungsarbeiten – Feuer schnell gelöscht

Der Schlafzimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Königswinterer Remigiusstraße hat in der Nacht zu Mittwoch 3 verletzte Bewohner gefordert. Neben der Wohnungsinhaberin mussten auch eine Nachbarin, die die ältere Frau beim Verlassen des Brandortes unterstützt hatte, sowie der von der Feuerwehr evakuierte Ehemann der Retterin mit Rauchvergiftung in umliegende Krankenhäuser verbracht werden. Die Wehrleute konnten den Brand auf einen Raum begrenzen und schnell bekämpfen. Dennoch blieb die Wohnung zunächst unbewohnbar.

Gegen 2.05 Uhr wurden der Löschzug Altstadt und die Löschgruppe Oberdollendorf zu einem Zimmerbrand in die Remigiusstraße in Königwinter-Altstadt alarmiert. Bereits während der Anfahrt der ersten Kräfte erhielt die Feuer- und Rettungsleitstelle die Meldung, dass sich noch ein Bewohner im verqualmten Haus befinden würde. Daraufhin wurden auch die Löschgruppen Niederdollendorf und Ittenbach sowie Notarzt und Rettungswagen entsandt. Bei Eintreffen der ersten Kräfte brannte das Schlafzimmer einer Erdgeschosswohnung im 3 geschossigen Mehrfamilienhaus. Die gehbehinderte Mieterin hatte mit Klopfzeichen eine Nachbarin auf das Feuer aufmerksam gemacht. Beide hatten das Haus gemeinsam mit weiteren Bewohner bereits selbstständig verlassen. Dem ebenfalls gehbehinderten Ehemann der Nachbarin war jedoch durch das mittlerweile verqualmte Treppenhaus der Fluchtweg abgeschnitten. Da er auch über Anzeichen einer Rauchvergiftung klagte, retteten ihn Wehrleute des Löschzugs Altstadt durch das Treppenhaus. Vor der Inhalation weiteren Brandrauchs wurde er durch eine sogenannte "Fluchthaube" geschützt. Die eigentliche Bekämpfung des Brandes von Einrichtungsgegenständen im Schlafzimmer gelang der Feuerwehr innerhalb weniger Minuten durch die Vornahme eines C-Rohres. Nach dem das Haus mittels eines Überdrucklüfters vom Rauch befreit worden war, konnten gegen 3 Uhr die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Als Brandursache wird ein technischer Defekt einer Schlafzimmerlampe angenommen. Die nachbarschaftliche Hilfe bei der Evakuierung hat vermutlich schlimmeres verhindert. Im Einsatz befanden sich unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Michael Bungarz 40 Kräfte des Löschzugs Altstadt und der Löschgruppen Ittenbach sowie Ober- und Niederdollendorf.




Lagebesprechung vor dem Brandobjekt


Der Hausflur wird mittels Überdruckbelüfter vom Rauch befreit


Aufräumungsarbeiten