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Pressebericht vom 20.09.2004

Feuerwehrleute aus Bad Honnef und Königswinter befreien zwei eingeklemmte Frauen

Mit vereinten Kräften haben am heutigen Montagmorgen etwa 40 ehrenamtliche Wehrleute aus Bad Honnef und Königswinter zwei verunfallte Frauen aus ihren PKWs befreit. Aus bisher ungeklärten Gründen waren die zwei Fahrzeuge gegen 7.25 Uhr auf der Rottbitzer Straße (L 247) zwischen Aegidienberg und Stockhausen versetzt frontal zusammengestoßen. Die beiden Fahrerinnen wurden verletzt und im Fußbereich ihrer Autos eingeklemmt. Unter der Einsatzleitung der beiden Stadtbrandinspektoren Johannes Kefferpütz und Michael Bungarz rückten die Honnefer Einheiten Mitte und Aegidienberg sowie die Löschgruppe Ittenbach aus Königswinter aus. Die Befreiung der Fahrerinnen war nur durch den Einsatz hydraulischen Rettungsgerätes möglich. Während der Öffnung der Fahrzeuge durch die Feuerwehr wurden die Patientinnen von zwei Notärzten und zwei Rettungswagen-Besatzungen medizinisch betreut. Für die zur Einsatzstelle geeilten Angehörigen wurden vorsorglich zwei Notfallseelsorger alarmiert. Während eine Unfallbeteiligte mit einer offenen Unterarmfraktur in die Handchirurgie des Bonner Malteserkrankenhauses verbracht wurde, flog der Rettungshubschrauber Christoph 25 die zweite Patientin mit einem Polytrauma in die Uniklinik Bonn. Die L 247 musste während der Befreiungsarbeiten voll gesperrt werden. Zur Höhe des entstandenen Schadens kann von Seiten der Feuerwehr keine Angabe gemacht werden.

Nur etwa vier Stunden nach dem Unfall musste die Löschgruppe Ittenbach erneut ausrücken. Der brennende PKW-Anhänger auf der A3 Richtung Köln war jedoch schnell gelöscht.