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Pressebericht vom 09.07.2004

Linde stürzt auf Fahrleitung der Bahn AG
Rechtsrheinische Bahnstrecke 45 Minuten gesperrt

Böen haben am Freitagnachmittag gegen 14.45 Uhr in der Königswinterer Altstadt dafür gesorgt, dass eine Linde in Höhe der Wilhelmstraße auf die Fahrleitung der Bahn AG gestürzt ist. Äste des Baums begannen zu brennen, als sie in Kontakt mit der rund 15.000 Volt führenden Hochspannungsleitung kamen. Erst nach Abschalten des Stroms konnten 10 Einsatzkräfte des Löschzugs Altstadt der Feuerwehr Königswinter das Hindernis beseitigen. Die Bahnstrecke Köln/Koblenz blieb rund 45 Minuten voll gesperrt.

Die Freiwillige Feuerwehr Königswinter war gegen 14.45 Uhr zu dem Hindernis alarmiert worden. Äste des rund 10 Meter langen Baums hingen in der Fahrleitung. Durch den Stromfluss begannen sie zu brennen. Das Feuer erlosch, sobald kein Kontakt mehr mit der Stromleitung bestand. Zunächst sperrten Feuerwehr, Polizei und Bundesgrenzschutz weiträumig die Wilhelmstraße ab. Die Bahn AG entsandte einen Notfallmanager in die Altstadt. Nach dem dieser die Sperrung der Bahnstrecke und Abschaltung der Hochspannungsleitung gegenüber der Feuerwehr bestätigen konnte, begann die Beseitigung des Baums mittels Motorsäge. Die Reste wurden von den Wehrleuten unter Einsatzleitung von Hauptbrandmeister Heiko Basten abgelöscht, da sich innerhalb des Baumstumpfs Glutnester gebildet hatten. Gegen 15.35 Uhr konnte die Sperrung der Bahnstrecke und der Wilhelmstraße aufgehoben werden. Die Fahrleitung war nicht beschädigt worden.




Arbeiten auf der Bahnstrecke nach Sperrung durch die DB AG


Das Hindernis war schnell beseitigt


Baum und Äste werden im Anschluss mit Wasser benetzt