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Pressebericht vom 02.08.2001

Süßlicher Geruch verursacht mehrstündigen Feuerwehreinsatz
Rauschendorfer Straße musste gesperrt werden

Ein stechender süßlicher Geruch aus dem Kanalsystem der Rauschendorfer Straße in Königswinter-Rauschendorf hat am Mittwochabend einen mehrstündigen Einsatz der Feuerwehr verursacht. Gegen 20.30 Uhr wurden die Löschgruppen Uthweiler und Bockeroth zu Gasgeruch in der Rauschendorfer Straße alarmiert. Auch der Fachberater Chemie Dr. Norbert Bertram und Stadtbrandmeister Bernd Walter rückten daraufhin aus. Bei Eintreffen der Einheiten stellten diese einen stechenden süßlichen Geruch fest, der über der Straße lag. Erste Messungen ergaben keine gefährlichen Konzentrationen. Da in diesem Bereich eine Ferngasleitung der Ruhrgas AG verlegt ist und über den Stoff weiter Unklarheit bestand, entschied sich Einsatzleiter Stbm Walter zur Anforderung weiterer Unterstützung durch die Messgruppen der Feuerwehr Troisdorf und der Löschgruppe Niederdollendorf. Auch Kreisbrandmeister Walter Jonas eilte nach Rauschendorf. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Polizei und Feuerwehr sperrten die Rauschendorfer Straße vollständig, so dass der Auto- und Linienbusverkehr umgeleitet werden musste. Nach Messungen der Kameraden aus Troisdorf sowie eines herbeigerufenen Experten der Ruhrgas AG konnte eine Gefahr für die Bevölkerung ausgeschlossen werden, es Bestand keine Leckage an einer Gasleitung. Vermutlich war eine nicht näher definierbare Flüssigkeit illegal eingeleitet worden. Die Löschgruppe Uthweiler nahm einen Überdrucklüfter zur Belüftung des Kanalsystems vor, während Kameraden aus Bockeroth mittels zweier B-Rohre den Kanal spülten. Gegen 23 Uhr war kein Geruch mehr wahrnehmbar und die insgesamt 30 Feuerwehrleute konnten einrücken. Auch die Vollsperrung der Rauschendorfer Straße konnte nach 2,5 Stunden aufgehoben werden. Um den Stoff, der den Feuerwehreinsatz verursachte, doch noch feststellen zu können, wird die Kläranlage Meindorf Wasserproben analysieren.