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Pressebericht vom 22.07.2001

Wohnhausbrand in Thomasberg
Feuerwehr Königswinter mit 60 Einsatzkräften vor Ort

Zu einem Brand in einem leerstehenden Einfamilienhaus kam es am frühen Sonntag morgen, 22.Juli, im Steilweg in Königswinter-Thomasberg. 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter unter Leitung von Stadtbrandmeister Bernd Walter waren 3 Stunden im Einsatz und mussten bis zu 5 C-Rohren und 2 B-Rohre vornehmen, um den Brand des Dachstuhls zu bekämpfen. Dieser wurde vollständig zerstört, auch die restliche Bausubstanz wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Gegen 4.50 Uhr war eine Nachbarin von Brandgeruch aufgewacht und stellte eine Rauchentwicklung aus einem in Fertigbauweise errichteten Nachbargebäude im Steilweg fest. Während die Frau die Feuerwehr alarmierte, ging ihr Mann zum Haus, um eventuell Menschenleben retten zu können. Das Haus steht jedoch derzeit leer und wird renoviert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden durch einen Rauchpilz über dem Gebäude zum Brandort geleitet. Beim Eintreffen der ersten Einheit, des Löschzuges Oelberg, stand der gesamte Dachstuhl bereits in Flammen. Die Einsatzmaßnahmen beschränkten sich zunächst auf die Durchsuchung des Gebäudes nach eventuell doch dort anwesenden Bewohnern und der Sicherung der Nachbarbebauung. Im Haus wurde niemand gefunden, so dass sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnte. Insgesamt 5 C-Rohre und 2 B-Rohre waren erforderlich, um das Feuer zu bekämpfen. Auch ein Wenderohr über die Drehleiter des Löschzuges Altstadt wurde vorgenommen. Hierbei musste umluftunabhängiger Atemschutz von den Feuerwehrleuten angelegt werden. Nach 30 Minuten konnte „Feuer unter Kontrolle„ gemeldet werden, gegen 6 Uhr begannen die Nachlösch– und Aufräumungsarbeiten. Das Feuer hatte sich auch in die Wände des darunter liegenden Geschosses gefressen, so dass teilweise die Außenwände zum Ablöschen von Brandnestern eingerissen werden mussten.

Im Einsatz waren der Löschzug Oelberg, der Löschzug Altstadt sowie die Löschgruppen Oberdollendorf und Bockeroth. Die Kripo übernahm die Einsatzstelle zur Ermittlung der Brandursache. Hierzu kann von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Der Einsatzleiter, Stadtbrandmeister Bernd Walter, schätzt den Gesamtschaden des nicht mehr bewohnbaren Gebäudes auf rund 400.000 DM.