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Pressebericht vom 27.10.2019

Königswinterer Kräfte bei nächtlicher Großübung
Ernstfall wird im Tunnel Rottbitze simuliert

Eine Großübung des Rhein-Sieg-Kreises hat in der Nacht zu Samstag auf der ICE-Strecke im Tunnel Bad Honnef-Rottbitze stattgefunden. Gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Bad Honnef, Sankt Augustin, Siegburg und Troisdorf waren auch viele Königswinterer Kräfte aus den Einheiten Bockeroth, Ittenbach, Eudenbach und Oberdollendorf vor Ort. Gemäß der Einsatzplanung bei Realeinsätzen wurden die Königswinterer Einheiten im Bereich des Nordportals eingesetzt. Von dort ging man in den Tunnel zur Menschenrettung vor. Auf Grund des hohen Medieninteresses erfolgte eine Pressebetreuung durch die Sprecher der eingesetzten Feuerwehren. 

Pressemeldung des Rhein-Sieg-Kreises

180 Einsatzkräfte üben den Ernstfall im Tunnel Rottbitze

Rhein-Sieg-Kreis (ke) – Unmittelbar nach Mitternacht werden um den Tunnel Rottbitze zahlreiche Einheiten zusammengezogen. Rund 180 Einsatzkräfte üben  den Ernstfall. Das Szenario: Ein ICE ist mit Rauchentwicklung zum Stehen gekommen. Verletzte Personen müssen aus dem Tunnel gerettet, der entstehende Brand am Zug bekämpft werden. 

Doch nicht nur die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst „üben“ gemeinsam den Ernstfall, auch die Einsatzleitung – bestehend aus Führungskräften der kreisangehörigen Feuerwehren und der Deutschen Bahn  sowie Fachberaterinnen und –beratern der Hilfsorganisationen – erhält eine Stabsrahmenübung, in der einsatztaktische Entscheidungen überprüft wurden.

Damit es im Ernstfall nicht zu Reibungsverlusten kommt, müssen immer wieder Schnittstellen geglättet, die Abläufe und das Zusammenspiel optimiert werden. „Zusammen üben heißt, im Ernstfall gemeinsam Erfolg haben“, betont Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg.




ICE-Übung im Tunnel Rottbitze Fotos: Matthias Jung