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Pressebericht vom 10.03.2018

Zwei Personen bei Alleinunfall schwer verletzt

 Bei einem Verkehrsunfall auf der BAB 3 wurden Freitagabend zwei Personen aus den Niederlanden schwer verletzt. Die Feuerwehr setzte hydraulisches Rettungsgerät zur schonenden Rettung am Unfall-PKW ein.

Um 21:50 Uhr am Freitagabend wurde der Rettungsdienst und der Löschzug Ittenbach der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter auf die Autobahn in Fahrtrichtung Köln alarmiert. Die Notrufe waren zunächst unklar. In Höhe der Ortschaft Oberscheuren fanden die Rettungskräfte einen Kombi neben der Fahrbahn vor. Auf regennasser Fahrbahn war der BMW, auf dem Rückweg aus dem Ski-Urlaub, nach rechts in den Grünstreifen abgekommen. Das Fahrzeug katapultierte etwa 50 Meter weit eine Böschung hoch. Unterhalb des Grünstreifens blieb der Wagen unter einer Brücke liegen. Ersthelfer hatten sich bereits um die zwei Insassen gekümmert. Aufgrund des Unfallhergangs musste der Rettungsdienst von Verletzungen an der Wirbelsäule ausgehen. Der Fahrer wurde durch Feuerwehrkräfte im Rettungswagen betreut, während die Einsatzkräfte die schwer verletzte Beifahrerin versorgten. Der Rüstwagen des Löschzuges Ittenbach wurde zur Einsatzstelle nachalarmiert. Zur schonenden Rettung und um ausreichend Platz für eine Versorgung zu erhalten, wurden zwei Türen mit hydraulischen Rettungsgeräten entfernt. Noch im PKW wurde die Frau notärztlich versorgt und nach einer Stunde befreit. Beide Personen wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus gefahren. Während der Rettungsmaßnahmen blieb eine Fahrspur für den Verkehr gesperrt. Das Unfallfahrzeug konnte nach 1,5 Stunden von einem Abschleppdienst geborgen werden. Im Einsatz befanden sich neben zwei Rettungswagen und einer Notärztin 14 Einsatzkräfte des Löschzuges Ittenbach unter der Leitung von Brandoberinspektor Ralf Pütz.




Die technische Rettung wird vorbereitet


Die Unfallstelle bei Oberscheuren


Foto: Ralf Klodt, Bonner Rundschau


Foto; Ralf Klodt, Bonner Rundschau