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Pressebericht vom 05.07.2017

Mieses Wetter, trotzdem viele Besucher.
„Ins Wasser gefallen“ ist der Tag der Feuerwehr in Bockeroth trotz Dauerregen jedoch nicht

Am vergangenen Wochenende veranstaltete die Löschgruppe Bockeroth der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter den jährlichen Tag der Feuerwehr. Nach gut drei Wochen Trockenheit stellte sich pünktlich zum Fest schlechtes Wetter ein. Schon der Aufbau fand im Dauerregen statt. Umso mehr freuten sich die Feuerwehrmitglieder um Löscheinheitsführer Tim Ziegenbein über die zahlreichen Besucher die sich von dem schlechten Wetter nicht abschrecken ließen.

Ab 15:00 Uhr hatte die Feuerwehr zum Familienfest geladen. Das Spielmobil der Stadt Siegburg hatte zahlreiche Attraktionen im Gepäck die bei den kleinen Besuchern für Kurzweil sorgten. Eine Vorführung der Jugendfeuerwehr zog nicht nur die jungen Besucher in ihren Bann. Ein zum Übungsobjekt umgebauter ehemaliger Toilettenwagen diente als „Brandstelle“ die von der Jugendfeuerwehr gelöscht werden musste. Zur Brandsimulation werden im Inneren des Anhängers, der über Seitenwände und ein Dach aus Stahlblech verfügt, Holzpaletten kontrolliert in Brand gesetzt. In einem fehlerfrei vorgeführten Außenangriff gelang es der Jugendfeuerwehr zügig den Brand zu löschen. Zur Sicherheit standen während dessen Kameraden der Einsatzabteilung bereit.

Motiviert von so viel Aktion konnten sich die Besucher im Anschluss an diese Übung an mehreren Stationen noch weiter über die Arbeit der freiwilligen Feuerwehr informieren. An einer Station war ein Einsatzszenario „PKW-Unfall mit eingeklemmter Person“ aufgebaut. In einem Kleinwagen war ein Dummy schwer eingeklemmt. Zwei selbstgebaute Dachlatten-Puppen in Feuerwehruniform dienten als geduldige Statisten die auch im Regen zur Veranschaulichung das Rettungsgerät hielten. Neben dem Fahrzeug stand das technische Gerät bereit, so wie es auch im Realeinsatz der Fall wäre.

Ein „Rauchzelt“, nicht zu verwechseln mit Raucherzelt, veranschaulichte mit Disconebel wie wenig die Einsatzkräfte bei einem Zimmerbrand sehen können und wie wichtig eine Wärmebildkamera bei der Personensuche in verrauchten Räumen ist.

Grund zur Klage bei den kleinen Besuchern war die fehlende Hüpfburg. Zwar lag diese einsatzbereit in Bereitstellung, konnte aufgrund des Dauerregens jedoch leider nicht aufgebaut werden.

Mit Speisen aus der „Fooderkess vom Düwelsarsch“ und Kaltgetränken ging es angeregt in den Abend über. DJ Mario Sunfox heizte den Gästen ordentlich ein und so mancher Gast durfte anschließend noch in der „Brennbar“ begrüßt werden.

Den Preis für die weiteste Anreise (gut 300 Kilometer) gewannen die befreundeten Kameraden aus Lathen im Emsland die eigens für das Fest in Bockeroth angereist waren.

Text und Fotos: Arne Kendzia, LE Bockeroth




Tag der Feuerwehr in Bockeroth