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Pressebericht vom 22.01.2017

Feuerwehr unterstützt Rettungsdienst im verschneiten Siebengebirge

Ein gestürzter Wanderer und die Versorgung eines verunfallten Schlittenfahrers beschäftigten die Freiwillige Feuerwehr Königswinter am Wochenende.

Das schöne Winterwetter lockte auch am Wochenende wieder viele Ausflügler in das Siebengebirge. Auf einem vereisten Wanderweg an der Löwenburg stürzte Samstagmittag ein Wanderer. Um kurz nach zwölf Uhr wurden Kräfte des Löschzuges Ittenbach zur Unterstützung des Rettungsdienstes dorthin alarmiert. Die winterlichen Bedingungen in den Höhenlagen von Königswinter erschwerten das Erreichen des Patienten in unwegsamen Gelände. Zwei Fahrzeuge der Feuerwehr wurden mit Schneeketten ausgerüstet zur Löwenburg entsandt. Unterhalb der Burgruine war der Wanderer ausgerutscht und hatte sich am Bein verletzt. Der nicht mehr gehfähige Patient wurde vom Rettungsdienst vor Ort erstversorgt. Mit einer speziellen Schleifkorbtrage wurde der Mann anschließend mehrere hundert Meter zum nächsten Fahrweg transportiert. Ein Rettungswagen transportierte den Mann in ein Krankenhaus. Noch während die Kräfte mit der Abarbeitung des Einsatzes beschäftigt waren, wurden in Bereitstellung stehende Feuerwehrleute von Passanten auf einen weiteren Unfall hingewiesen. Auf der Schlittenwiese am Löwenburger Hof war ein Kind mit seinem Schlitten gegen einen Baum geprallt. Kräfte der Feuerwehr leisteten Erste Hilfe. Ein weiterer Rettungswagen wurde alarmiert. Nach weiterer Behandlung, wurde auch der Junge in ein Krankenhaus transportiert. Nach zwei Stunden konnten die elf Kräfte unter Leitung von Brandoberinspektor Ralf Pütz die Einsatzstellen verlassen. Die Feuerwehr ist auf mögliche weitere Wintersportunfälle vorbereitet.




Rettungsmaßnahmen an der Schlittenwiese. Bilder: André Schmitz, LZ IT


Fahrzeuge der Feuerwehr wurden mit Schneeketten ausgestattet. Bild: LZ IT