Startseite Presseberichte Standorte Wir über uns Service Ansprechpartner Links Intern

Pressebericht vom 15.06.2016

39 Unwettereinsätze am Dienstagabend in Königswinter
150 Wehrleute mehrere Stunden im Einsatz

Starkregen und Gewitter haben am Dienstagabend im Stadtgebiet Königswinter für zahlreiche Alarmierungen der Freiwilligen Feuerwehr gesorgt. 150 Wehrleute aller 8 Einheiten rückten zwischen 19.07 Uhr und 22.30 Uhr zu insgesamt 39 Einsätzen aus. Der Schwerpunkt lag im Bergbereich in den Ortsteilen Ittenbach, Thomasberg, Oberpleis, Nonnenberg und Eudenbach. 

Nach Starkregen erreichten die Freiwillige Feuerwehr in Königswinter am Dienstagabend ab 19 Uhr recht schnell einige Meldungen von überfluteten Kellern bzw. verunreinigten Straßen insbesondere aus dem Bergbereich. Daraufhin wurden alle 8 Einheiten alarmiert und im Feuerwehrhaus Oberdollendorf das Lagezentrum der Wehr zur Koordination aktiviert. Eine Vielzahl betraf vollgelaufene Keller, in manchen Fällen war das Wasser bei Eintreffen der Einsatzkräfte aber auch schon wieder selbstständig abgelaufen. Im Ortsteil Nonnenberg wurde an der Nonnenberger Straße die Souterrainwohnung eines Mehrfamilienhauses durch das Ansteigen des daneben liegenden Baches rund 30 cm überschwemmt. Hier gelang es der Feuerwehr durch den intensiven Einsatz von insgesamt 7 Pumpen, ein weiteres Ansteigen des Wassers zu verhindern. In diesem Bereich waren auch mehrere weitere Häuser betroffen. Mehrfach wurden auch Bacheinläufe von angeschwemmtem Treibgut befreit, um Überflutungen zu verhindern. Der Baubetriebshof der Stadt unterstützte die Einsatzkräfte unter anderem mit der Bereitstellung von Sandsäcken, Verwaltungsvertreter und Bürgermeister Peter Wirtz informierten sich im Lagezentrum und vor Ort an Einsatzstellen über die Maßnahmen. Die Freiwillige Feuerwehr konnte gegen 22.30 Uhr am Dienstagabend alle Arbeiten beenden. Zum Schadensausmaß kann von Seiten der Feuerwehr keine Auskunft gegeben werden.




Einsatz in Nonnenberg


Die Feuerwehr war mit allen Einheiten im Einsatz Fotos: Heiko Basten, Lz. Altstadt