Startseite Presseberichte Standorte Wir über uns Service Ansprechpartner Links Intern

Pressebericht vom 15.04.2003

Königswinterer Wehr unterstützt Bonner Kollegen
Am Ennert brennen 500 Quadratmeter Fichtenwald

Das beim Löschzug Oelberg stationierte Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Königswinter musste am Dienstagmittag zu einem Brand im Bonner Ennert ausrücken. Gegen 13.25 Uhr forderte die Berufsfeuerwehr die Hilfe ihrer ehrenamtlichen Kollegen aus Königswinter an. Der Löschwassertransportwagen, so die offizielle Bezeichnung, rückte daraufhin mit 2 Wehrleuten zur Einsatzstelle oberhalb des Dornheckensees aus. Begleitet wurden die Kräfte von Stadtbrandinspektor Bungarz. Das Fahrzeug diente mit seinem 14.000 Liter fassenden Tank vor Ort zur Bereitstellung ausreichender Löschwassermengen. Für den Löschzug Oelberg war dies nicht der erste Einsatz außerhalb der Stadtgrenzen von Königswinter. So rückten sie 2001 beispielsweise gemeinsam mit anderen Einheiten aus dem Rhein-Sieg-Kreis nach Köln aus. Hier brannte damals ein Tankzug auf der Bundesautobahn A 1.

Zur näheren Information nachfolgend die Mitteilung des Presseamtes der Bundesstadt Bonn zu dem Einsatz:

Sportflieger und BGS-Hubschrauber verhindern Großwaldbrand 40 Bonner Feuerwehrleute im Ennert – 14.000-Liter-Tankfahrzeug aus Königswinter zur Unterstützung

Ein aufmerksamer Sportflieger, ein Hubschrauber des Bundesgrenzschutzes und 40 Bonner Feuerwehrleute haben am Dienstagnachmittag (15. April) einen Großwaldbrand im Ennert verhindert. Rund 500 Quadratmeter Fichtenwald standen bereits in Flammen, als die Wehrleute aus der Luft an zwei Einsatzstellen auf den Röckesberg oberhalb des Dornheckensees dirigiert wurden. "Ohne den Funkkontakt zum BGS-Hubschrauber hätten wir wertvolle Zeit verloren", so Brandamtsrat Friedhelm Flatten. Revierförster Bernd Sommerhäuser vom Staatlichen Forstamt Eitorf fügt hinzu: "Nicht auszudenken, wenn das Feuer später entdeckt worden wäre. Bei dieser Trockenheit wären die Flammen in Windeseile von Baumkrone zu Baumkrone gesprungen".

Nach rund eineinhalb Stunden war der Löscheinsatz beendet. Mit einer speziellen Wärmebildkamera hat die Feuerwehr dann die Waldstücke auf eventuelle Glutnester überprüft. Unterstützung erhielten die Bonner Wehrleute von der Freiwilligen Feuerwehr aus Königswinter. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung rückte ein 14.000 Liter fassendes Tankfahrzeug aus.

Den Einsatz gemeldet hat ein Sportflieger, der den Ennert überflog und die Flammen erspähte. Der Pilot setzte einen Funkspruch ab, der wiederum von einem BGS-Hubschrauber aufgefangen wurde. Dieser informierte dann die Leitstelle der Bonner Berufsfeuerwehr und lotste dann die Einsatzfahrzeuge.