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Pressebericht vom 27.07.2015

Gebäude steht bei Eintreffen in Vollbrand

Ein Feuer in einem leerstehenden Gebäude  sorgt am Montagabend für einen Großeinsatz der Feuerwehr in Königswinter-Altstadt. Erste Meldungen, dass ein Nachbar in dem in Vollbrand stehenden Gebäude vermisst würde, stellen sich als Missverständnis heraus. Die Brandbekämpfung im steilen Gelände an der Straße ``An der Helte´´ erfordert einen hohen Personaleinsatz. Das offene Feuer kann schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten gestalten sich aufwendig.

Montagabend gegen kurz vor 19 Uhr bemerkten Nachbarn an der Drachenfelsstraße eine Rauchentwicklung aus einem brachliegenden Gebäude. Daraufhin wurde um 18:52 Uhr der Löschzug Altstadt und die Löschgruppen Ober- und Niederdollendorf zu dem Brandeinsatz alarmiert. Das Gebäude stand bereits zu diesem Zeitpunkt  in Vollbrand. Eine starke Rauchentwicklung wies den anrückenden Einsatzkräften den Weg. Aufgrund weiterer Anrufe bei der Feuer- und Rettungsleitstelle wurde sechs Minuten später eine Alarmstufenerhöhung veranlasst. Weitere Kräfte des Löschzuges Ittenbach und aus der Nachbarstadt Bad Honnef wurden alarmiert. Eine Nachbarin hatte besorgt gemeldet, dass Ihr Mann am Brandgebäude vermisst würde. Kräfte der Feuerwehr leiteten umgehend eine Suche ein. Der Vermisste konnte unverletzt außerhalb des Gebäudes angetroffen werden. Geschützt mit Atemschutzgeräten wurde ein Löschangriff von mehreren Seiten vorgenommen. ``An der Helte´´ ist eine besonders enge und steile Straße. Löschfahrzeuge konnten die Einsatzstelle deswegen nicht direkt anfahren. Von der Drachenfelsstraße mussten Schläuche ca. 200 Meter weit zum Brandobjekt verlegt werden. Die Feuerwehr konnte nicht verhindern, dass das baufällige Gebäude vollständig ausbrannte. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufwendig und zogen sich bis in die Nacht hinein. Es bestand Einsturzgefahr. Zusätzliche Probleme bereitete den Einsatzkräften eine unter Spannung stehende Stromleitung. Lediglich über einen Außenangriff  konnten Glutnester abgelöscht werden. Durch den Einsatz von Löschschaum sollte ein Wiederaufflammen verhindert werden. Die Polizei hat vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.




Einsatzstelle aus Sicht der gegenüberliegenden Rheinseite Foto: Jörg Schneider


Einsatz in Königswinter am Montagabend Foto: Ralf Klodt, Bonner Rundschau


Brandbekämpfung von außen Foto: Ralf Klodt, Bonner Rundschau


Die Rauchentwicklung war weit sichtbar.


Das Gebäude war unbewohnt.


Die Einsatzstelle, für Fahrzeuge zu eng.