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Pressebericht vom 06.04.2003

„Und plötzlich ging es nicht mehr vor und zurück“
Feuerwehr rettet im Hang unterhalb des Drachenfels zwei Senioren

Sonntagmorgen gegen 10.51 Uhr erhielt die Feuerwehr Königswinter die Einsatzmeldung „Zwei Wanderer befinden sich im Steilhang unterhalb des Hotels Drachenfels und können nicht mehr vor und zurück“. 30 Feuerwehrkräfte des Löschzuges Altstadt und der Löschgruppe Niederdollendorf, Notarzt und Rettungswagen eilten daraufhin zu dem bei sonnigen Wetter schon stark bevölkerten Ausflugsziel. Ein 68 jähriger und seine 63 jährige Ehefrau aus Overath hatten sich am Morgen in Rhöndorf auf den Weg zum Drachenfels aufgemacht. Mit Blick auf die Bergspitze kamen sie vom regulären Weg ab und bemerkten zunächst nicht, dass der Trampelpfad immer steiler und steiler wurde. Als sie schließlich auf einem Geröllfeld unterhalb des Berghotels angelangt waren, ging es nicht mehr vor und zurück. Sie alarmierten die Feuerwehr über Handy. Vom Hotel aus seilten sich zwei Einsatzkräfte zu den Personen ab und beruhigten sie zunächst. Anschließend wurde zunächst der Frau ein spezielles Rettungsgeschirr angelegt und gemeinsam mit den Feuerwehrleuten ging es am Seil abwärts zum Wanderweg. Im Anschluss gelang die Rettung des Ehemannes. Nach rund 45 Minuten hatten beide wieder sicheren Grund unter den Füßen. Sie blieben unverletzt und setzten nach einem Dankeschön an die Feuerwehr ihre Wanderung auf die Bergspitze fort. Der Einsatz der Königswinterer Wehr, geleitet von Stadtbrandinspektor Michael Bungarz endete gegen 12.15 Uhr. Zahlreiche Zuschauer hatten die Rettungsaktion von der Aussichtsplattform verfolgt und zunächst das Großaufgebot der Feuerwehr für eine sonntägliche Übung gehalten.




Vornahme der Absturzsicherung unterhalb der Besucherplattform


Abbau des Absturzsicherungssystems nach erfolgter Rettung


Die Rettung lockte zahlreiche Zuschauer auf die Besucherplattform


Die Personen befanden sich im Hang unterhalb dieser Rettungskräfte