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Pressebericht vom 28.09.2014

Junger Mann verunglückt am Stenzelberg
Aufwändige Rettung durch die Feuerwehr

Am späten Samstagabend ist ein junger Mann im Bereich des ehemaligen Steinbruchs Stenzelberg im Siebengebirge rund 10 Meter in die Tiefe gestürzt. Seine drei Begleiter alarmierten Feuerwehr und Rettungsdienst. Nach Behandlung des schwer verletzten Patienten durch den Rettungsdienst musste die Freiwillige Feuerwehr Königswinter die Person rund 300 Meter durch unwegsames Gelände mit einer Schleifkorbtrage transportieren, bevor ein vom Rettungswagen befahrbarer Weg erreicht werden konnte. Der Mann wurde in ein Krankenhaus transportiert.

Um 21.07 Uhr waren Feuerwehr und Rettungsdienst zu dem Einsatz alarmiert worden. 4 junge Männer hatten sich fernab des offiziellen Wegesystems auf einem Plateau des ehemaligen Steinbruchs Stenzelberg im Siebengebirge aufgehalten. Eine der Männer stürzte rund 10 Meter in die Tiefe. Die Begleiter alarmierten daraufhin die Feuerwehr. Hierbei konnten sie nur grob den Unglücksort beschreiben. Nach intensiver Suche durch die Einsatzkräfte konnte die Person im Bereich Stenzelberg lokalisiert  und behandelt werden. Weitere Wehrleute wurden alarmiert, um den Abtransport im dunklen und unwegsamen Gelände vorzubereiten. Hierfür erfolgte eine Ausleuchtung der Topographie mit Scheinwerfern. Die Feuerwehr setzte für den anschließenden Transport eine sogenannte Schleifkorbtrage ein. Mehrfach mussten die Träger auf Grund der Anstrengung ausgetauscht werden, bevor der an einem Weg bereitgestellte Rettungswagen erreicht wurde. Der schwer Verletzte wurde in ein Krankenhaus transportiert. Der Einsatz der 22 Wehrleute der Löschzüge Oelberg und Ittenbach unter Leitung von Martin Ehrenberg endete gegen 23 Uhr.

Die Polizei Bonn übernahm Ermittlungen zur Unglücksursache auf.




Abendlicher Einsatz im Siebengebirge Foto: Ralf Klodt, Bonner Rundschau


Transport des Patienten Foto: Ralf Klodt, Bonner Rundschau


Foto: Ralf Klodt, Bonner Rundschau


Der Rettungswagen ist erreicht Foto: Ralf Klodt, Bonner Rundschau


Aufwändige Rettung am Samstagabend im Siebengebirge