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Pressebericht vom 23.09.2014

Feuerwehr rettet acht Personen aus Steilhang

  

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen musste die Feuerwehr Königswinter am Dienstagmittag zur Personenrettung  auf das Drachenfelsplateau ausrücken. Sechs Kinder einer Schulklasse und zwei Erwachsene wurden im Steilhang gesichert. Alle Personen konnten, mit Seilen gesichert, unverletzt zum Aussichtsplateau geführt werden.

Um kurz nach 13 Uhr erreichte die Feuerwehr der Notruf einer besorgten Lehrerin vom Drachenfels. Der Löschzug Altstadt und die Löschgruppe Niederdollendorf, sowie der städtische Rettungsdienst rückten daraufhin zur Einsatzstelle aus. Sechs Kinder einer 6. Schulkasse aus Wesseling waren zuvor vom Weg abgekommen. Sie saßen inmitten des Steilhangs unterhalb des Aussichtsplateaus in absturzgefährdeter Situation fest. Eine Wanderin und die Lehrerin konnten diese Stelle erreichen und informierten die Feuer- und Rettungsleitstelle. Einsatzkräfte der Feuerwehr seilten sich mit speziellen Gurten zu den Personen ab. Nach ersten Erkundungen durch die Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass alle Personen unverletzt waren. Weitere Sicherungsausrüstung wurde benötigt, und daraufhin die Löschzüge Uthweiler und Ittenbach alarmiert, die ebenfalls über spezielle Ausrüstung zur Absturzsicherung verfügen. Es wurde eine Sicherungskette zu der Personengruppe aufgebaut und die Kinder einzeln nacheinander gesichert zum Plateau geführt. Oben angekommen wurden die Kinder mit Mineralwasser versorgt. Ein Kind verletzte sich beim Aufstieg leicht an der Hand, eine rettungsdienstliche Behandlung wurde jedoch nicht notwendig. Die Kinder wurden von den Klassenkameraden und weiteren Lehrern in Empfang genommen. Der Einsatz der  30 Feuerwehrkräfte endete kurz nach 16 Uhr. Für die Feuerwehr Königswinter war es zuletzt am 28. August dieses Jahres zu einer Personenrettung aus einem Steilhang am Drachenfels gekommen.




Die Kinder werden mit Seilen gesichert gerettet


Feuerwehrkräfte seilen sich den Steilhang hinunter ab


Aufbau der Sicherungsmaßnahmen


Die Einsatzstelle lag unterhalb des Drachenfelsplateaus